Pesic kommt: Gegenrede, oder: Ich kann nicht soviel Wurst fressen….

Lieber Peter, du hast den Bayern in diesem Blog gestern angesichts der Verpflichtung von Svetislav Pesic viel Glück gewünscht und uns Lesern erklärt, warum diese Verpflichtung im Großen und im Ganzen gut ist. Heute meine Gegenrede.

Deinen analytischen Verstand muss und möchte ich nicht in Zweifel ziehen. Des passt scho’. Pesic ist ein Großer, wenn nicht gar die Heilsgestalt des deutschen Basketballs in Europa. Der große Blonde ist ja (noch?) anderswo. Natürlich tut es der Liga gut, dass er zurück ist. Schließlich wäre der deutsche Basketball ohne ihn – wie der Leser Breizh meint – auf dem Niveau des Holländischen.

Natürlich ist Pesic eine ganz andere Liga als der blasse Grieche an der Seitenlinie der Sedlmayrhalle. Und verdammt noch mal, wer, wenn nicht der, der in München in der Olympiahalle das deutsche EM-Gold holen konnte, soll die vermaledeiten Bayern exakt 20 Jahre später an (fast) gleicher Stelle – auch wenn’s jetzt  nach dem Sponsor mit vier Ringen heißt – zum Erfolg bringen. Welch eine Geschichte, perfekt choreografiert und danach wiederholen die Bayern auch noch das mit der EM… Weiterlesen

Der doppelte Dirk – Eine verdammt scheinheilige Debatte

Manchmal hat man ja solch seltsame Flashbacks – das kennt bestimmt jeder. Und manchmal dauern die sogar so lange, dass man sicht nicht mehr entsinnen kann, was war zuerst? Das heftige Kopfschütteln und dadurch verursacht der schwindelnde Sturz durch Zeit und Raum? Oder das millionenpixelscharfe Déjà vu vor Augen, dass das kontusionsträchtige Kopfschütteln verursacht?

Aus Kindertagen kennen wir alle Erich Kästners “Das doppelte Lottchen” und aus cooleren Zeiten dann “Back to the Future” aus dem Kino oder auf DVD. In Basketballdeutschland wird uns zur Zeit eine Mischversion geliefert, die im Gesamtzusammenhang betrachtet so brisant ist, dass sie offenbar niemand jenseits der punktuellen Schuldzuweisungen und Forderungen anfassen mag. Genau das Richtige für uns. Ein wenig Verwechslungskomödie, viele Mißverständnisse, ein wenig Zurückkatapultieren in die Vergangenheit, um die Zukunft zu reparieren. Da ist der in vielerlei Hinsicht doppelte Dirk. Bauermann kann weiterhin nicht loslassen und die Debatte um die Doppelfunktion des Bundestrainers scheint mit zunehmender Wucht gegen die Wand zu fahren. Die Akteure: Eine selbstbewusste Liga, der Medienliebling FC Bayern, ein hilfloser Verband und ein Trainer, der sich nicht trennen kann oder will. Dazu nun auch noch ein NBA-Star, der seit August 2008 kein Spiel für die Nationalmannschaft mehr bestritten hat. Wir versuchen das ganze Dickicht mal zu entwirren und sagen klar, warum es Zeit für Bauermann ist, Abschied von der Nationalmannschaft zu nehmen.

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DBB-Präsi Ingo Weiss ist plötzlich für eine (Feld-)Quote

Was interessiert mich mein dummes Geschwätz von gestern, das scheint sich DBB-Präsident Ingo Weiss gedacht zu haben, als er nach Jaglas Generalabrechnung mit der Liga um Stellungnahmen gebeten wurde.

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