Wer bin ich und warum tue ich mir das an? Bloggen ist unnütz? Bloggen ist nur Selbstdarstellung? Seit 2005 schreibe ich unter dem Screen Name „Gruebler“ auf schoenen-dunk. Was mit sporadischen Kommentaren aus der Mecker-Ecke der ALBA-Tribüne begann, wurde mehr und mehr Textproduktion. Als ich irgendwann auch öffentlich zugab, der „Grübler“ zu sein, stellte ich fest, dass der eine oder die andere mich auf schoenen-dunk verfolgt hatte. Irgendwas scheine ich in fast 3500 postings dort rübergebracht zu haben.
Heute fragte 3meter5 dort nach Blogs über die Basketball-Bundesliga. Daraufhin stellten wir in der Community kollektiv fest: Gibt’s kaum. Herr Birthe bloggt über Bamberg. Peter Schelling bloggt nicht mehr. Und dann gibt es eben Basketball-Blogs.
Seit etwa einem halben Jahr war ich hin und wieder Gastschreiber auf schoenen-dunk. Das mache ich dort auch gerne. Aber 3meter5 legte heute einen Finger in die Wunde. Warum gehen so viele Postings verloren? Warum hat man manchmal das Gefühl, dass das, was man mit viel Nachdenken schreibt, für die Katz war? Ich probiere folglich hier mal das Bloggen aus. Mal sehen, wie lange ich daran Spaß habe. Es ist bloggen vs. forum im Selbstversuch. @Pucki und Co. sei nur eines gesagt. Schoenen-Dunk werde ich nicht aufgeben.