Gruebler bloggt #7: Ein langsamer Start in die Saison

das ist es für oldschoolballer und gruebler. New York samt Liberty, Weltmeisterschaft, kurzweilig war die Offseason und als Hobbyblogger stellt man dann fest, dass einen das Leben ganz schnell wieder haben will. Genau, wir haben grad „Leben“. Daher gibt es keine Vorberichte zu 18 Teams und 136139 Wechseln. Langsam tasten wir uns wieder ans Bloggen im Ligaalltag ran.

oldschoolballer hat nach ausgiebigem WM-Urlaub und dem Dasein als reisende Reporterin viel auf dem Tisch, Zudem ist sie ja Gießenerin und wenn die eigene Mannschaft dann auch noch einigermaßen überraschend die Pinkies aus Bonn verputzt, fehlen ihr offenbar vor Freude die Worte. Auch wenn der Preis für die Gießener mit der Verletzung von Chase Griffin hoch war, ein wichtiger Eckpfeiler gegen den Abstieg ist bei den 46ers ins neulackierte Parkett der Osthalle geschlagen.

Ich bin keine Woche aus den Staaten zurück, im Prüfungsstress und fiebere jetgelagged meinem ersten ALBA-Heimspiel der Saison am Sonntag entgegen. Wow. So ganz ohne Pre-Season, ohne groß täglich die Wechselbörsen und Foren zu durchforsten, ohne die Vorbereitungsspiele gesehen zu haben, ist der Sprung in die dritte Qualirunde ein ziemlicher Kaltstart. Ich bin gespannt auf meinen neuen Sitzplatz, die neue Mannschaft. Alles was ich gesehen habe war am Ankunftstag das letzte Viertel gegen Hemofarm und wie aufnahmefähig ich dabei war, das kann sich der eine oder andere vielleicht vorstellen.

Wie fühlt sich das an, nach dem ersten Spieltag – anders als in den Vorjahren – erstmals einen genaueren Blick auf die Liga zu werfen? Es ist merkwürig. Am Freitag saß ich noch kurz mit den Blocknachbarn in der Kneipe und ließ mich darüber aufklären, wo der dicke Bowler denn hingewechselt ist (Ludwigsburg) und merkte, dass die anderen schon Lieblingsspieler in der neuen ALBA-Mannschaft (Allen) haben.

Ich kann keine Teams runterbeten, kann nicht sagen, wer möglicherweise ein Schnäppchen auf dem Transfermarkt gemacht hat und wenn ich wie als Überraschungsmannschaft positiv wie negativ prognostizieren würde. Naja, hier und da hab ich schon nen Bauchgefühl. Rödl in Trier wird bei aller Sympathie ne haarige Angelegenheit, Meister wird man nur über Bamberg, die einfach das Maß der Dinge sind. Auf ALBA 2010 hab ich Bock. Braunschweig wird’s trotz Hammer-Frontcourt schwer haben, die Playoffs zu erreichen, da es für mich nicht so klingt, als seien die Defizite im Teamplay abgestellt. Ob neue Köche in Quakenbrück auch neuen Erfolg bringen? Platz irgendwann der Göttinger Hochdruckkessel oder wird Bonn mal wieder Vize? Allgemeinplätze? Leere Phrasen? Vielleicht. Vielleicht aber auch nur die ganz normalen Wahrnehmungen eines Fans, dem grad ein wenig die Lust auf die oft auswechselbare BBL fehlt, auch wenn Horst Schneider in „Die Lust am Wechsel“ betont, dass es schöngerechnet ja nur 89 Wechsel waren und fragt:

Indes: Ist negativ überhaupt das richtige Wort? Ist die oft zitierte Kontinuität wirklich so wertvoll?

Ich muss ihm da teilweise widersprechen. Kontinuität um jeden Preis ist nicht wertvoll. Projekte gehen zu Ende, neue Projekte beginnen, das gehört zum Business. Aber ohne es quantifizieren zu können, fühlt es sich nach viel Umbruch an. Gießen back to the Amis. Aderlass bei den Halbfinalisten Frankfurt, Braunschweig und Göttingen, Oldenburg und Berlin mit dem Totalumbau, alles neu in Bayreuth, Trier, Düsseldorf und bei MBC, Hagen, Tübingen und Ludwigsburg war ich noch nie besonders leidenschaftlich oder aufmerksam. Vermutlich kenne ich den Kadern des FC Bayern München besser als den der Ulmer. Aber gefühlt haben die Bayern auch schon jetzt mehr Medienkontakte, nicht nur weil sie als einziger ProA-Club in der sport1-Basketball-App auftauchen (Da schreib ich’s und schon sind sie wieder auf SpOn). Ich sehe nur Themen die mich ansprechen und meinen Club. Berlin. München. Trier. Bamberg. Das sind meine Schlaglichter der Offseason. In dieser Reihenfolge. Ist das die BBL?

Kontinuität ist wertvoll. Sie schafft über den Club hinaus Identifikation mit dem Produkt. Ich will mich auf den Gegner freuen können, vielleicht aus der hohlen Hand ein paar vergleichende Kommentare hier oder auf schoenen-dunk ablassen. Vor nem Jahr konnte ich besserwisserisch die Mannschaften mit Vorschusslorbeeren oder Kritik überziehen.  Ich war nur eine Offseason lang mal nicht täglich auf schoenen-dunk.de und beko-bbl.de, hechelte nicht jedem Wechselgerücht nach und verarbeitete es sofort. Meine gegenwärtige BBL-Landkarte besteht aus ein paar Informationsinseln und vielen weißen Flecken. Jetzt, kurz vor dem ersten Doppelspieltag habe ich nicht das Gefühl, zu wissen, was passiert ist und was diese Offseason für das neue Ziel der Liga, den Angriff auf die ACB zu wagen, gebracht hat. Eine neue Erfahrung. Vielleicht keine schlechte, mal mit einem ziemlich weißen Blatt die Blogger-Saison zu starten. Basketball aus Fansicht steht oben im Header. Vielleicht bin ich diese Saison wieder näher am typischen Tribünenfan der BBL dran, der zwar wenig Überblick über das schnellebige Ligaleben hat, aber dennoch zu allem (oder vielem) ne lautstarke Meinung.

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17 Gedanken zu „Gruebler bloggt #7: Ein langsamer Start in die Saison

  1. Meine BBL-Landkarte sieht mindestens genauso schlimm aus. Die schon entdeckten (Informations)Inseln sind mir fremd und so richtig warm wirds da auch noch nicht, trotz aller Exotik.
    „Here be Dragons“ steht noch in ganz großen Lettern links, rechts, oben und unten.

    BBL fühlt sich zur Zeit so an, wie 10jähriges Abitreffen. Ein paar kennt man gar nicht mehr, bei anderen sagt man sich, dass man die sehr wohl sehr gut kennen müßte, doch die Lockerheit kommt nicht in Schwung. Mit vielen hat man tolle Sachen erlebt, aber die Entfremdung ist ziemlich ernüchternd.

  2. Oh je! Das klingt ja pessimistisch, fast …gleichgültig. Erinnert mich das an meine erste Saison fern der Heimat und ohne regelmäßiges Sexleben Heimspiele. Sowas betäubt das Basketballfieber schon mal gewaltig. Aber sollte man über ein Thema bloggen, dem man allem Anschein nach aktuell so desinteressiert gegenüber steht? Zu dem man ganz offensichtlich auch nur das zu sagen hat, was der gemeine „Tribünenfan“ eh schon weiß? Reit sich da, frisch aus den USA immigriert, etwa jemand in die Masse der „Eigentlich ist die BBL ja nur…“ -Experten ein? Ist der „Ich liebe Basketball! Und so peinlich das manchmal ist, ich liebe vor allem die BBL!“ -Faktor, der Grueblers Basketballblog zum Besten und niveauvollsten im deutschen Sprachraum machte, weg?

    Macht da eine Institution, quasi die Zeit1 des deutschen Edelfans einen Schritt zurück, während der Rest des Business lauthals beteuert einen nach vorn gemacht zu haben?

    Man das wäre wirklich schade. Wir werden sehen müssen, was auf dem Nährboden dieser Katharsis Neues wächst.

    Ich denke ich habe damit jetzt genug provoziert. ;-)

    1Gemeit ist die Zeitung

  3. Ich würde mir sogar noch ein bißchen mehr Provokation wünschen. Vielleicht ist die auch bitter nötig, zumindest um mich aus der Reserve zu locken – falls das überhaupt jemand will ;-) Den Gruebler mit seinem frisch polierten Migrationshintergrund schätze ich da noch integrierwilliger ein.
    Da mag ich auch ein wenig zurückprovozieren: kann es sein, dass auch in der Leserschaft sich so eine Art bequemer Genusskonsumhaltung breit gemacht hatte? Ein Blog lebt vom Response, es trinkt Response und ich denke, da kam letzthin auch recht wenig, das multipliziert den Frustfaktor auch noch einmal, denn man kennt die Gründe nicht. Artikel zu lahm? Meinung zu mainstream? Themen zu uninteressant? Leser zu bequem? Alte Liebe, alte Gewohnheiten?

  4. Zurück auf die Tribüne? Keine Ahnung, wo der Weg hinführt. Vielleicht bin ich in ein paar Wochen auch wieder komplett im Thema. Aber manchmal frag ich mich halt, warum ich über irgendwelche Wechsel schreibe, recherchiere, wenn’s nach wenigen Wochen und Monaten eh wieder für die Katz ist. Mit ein wenig Pause, Distanz sieht man’s klarer. Ich habe nicht vor, mit dem Schreiben aufzuhören. Bloggen macht Spaß. Wenn’s passiert – wie im letzten Monat – dann passiert’s eben.

    An was soll ich mich denn bei der BBL reiben? Fernsehen, Quote, diese Themen sind durch. Vielleicht habe ich es nicht genug zugespitzt. Ich mag mich grad nicht mit dem Alltagsgeschäft der Wechselspiele beschäftigen, trete vielmehr nen Schritt zurück und schaue: Was ist das (BBL) da eigentlich für ein Ding, mit dem ich mich jetzt anderthalb Jahre bloggend beschäftigte? Was kann ich da greifen ohne was zu konstruieren? Und das ist eben grad wenig… Aber ich freue mich über Widerspruch.

    PS: Ein Nachtrag. Das „Sexleben Heimspiele“ war in der Liga schon letzte Saison mit wenigen Ausnahmen – leider oft Niederlagen – nicht besonders aufregend. Die Faszination war mehr und mehr Europa.

    • Das ist hier vielleicht nicht so ganz der richtige Platz: Ich finde das zunehmende Einbinden von Gastkommentaren total gut. Zum einen könnt Ihr (Du) ja nicht überall sein, zum anderen ist mal ne andere Schreibe oder Denke doch wirklich sehr nett (nicht erholsam — dazu lese ich Euch zu gerne).

      Faszination Europa? Bei mir eigentlich schon fast immer: Früher, weil ich am WE zu viel in anderen Hallen schwitzte, heute weil ein Event alle paar Wochen unter der Woche völlig reicht. Auch wenn die BBL in diesem Jahrtausend (geht leider nicht ne Nummer kleiner) viel ausgeglichener geworden ist, habe ich den Riesenreiz da nie erkennen können (und werde dann in den Playoffs geweckt)

  5. Uiuiui. Da macht sich ja eine erschreckende Abgeklärtheit breit. Ganz abgeklärt beurteilt glaube ich aber, dass die Halbwertzeit der grüblerschen Gelassenheit relativ kurz sein wird. Spätestens wenn die guten Sitten verlottermosern, Chris E. keilt oder irgendein Franke, Niedersachse, Hesse oder Sonstwoherkommer „Sieg“ gröhlt, wird es aus sein damit. Und das ist auch verdammt gut so.
    Sooooo furchtbar öde ist es in der BBL schließlich nun wirklich nicht, auch wenn es für reifere Herren und Damen unter uns manchmal gar nicht übel ist, mal ein Spiel ohne Herzattacke, Schweißausbrüche und Gehörsturz miterleben zu können. Und eine Frage, die jüngst beim Nachspiel-Bier (s.o.)erörtert wurde, könnte ja auf lange Sicht auch in ganz popeligen Ligaspielen mal beantwortet werden.
    Ist JJ nun eine Crunchtime-Pussy oder nicht?

    • Ich sehe schon, die Blockdisziplin wird mich an die Tasten zwingen. In werlcher Größe willst du gleich das Pussy-Shirt? Gehörstürze sind selbstverschuldet… wer sich freiwillig vor mich setzt…

  6. „Braunschweig wird’s trotz Hammer-Frontcourt schwer haben, die Playoffs zu erreichen, da es für mich nicht so klingt, als seien die Defizite im Teamplay abgestellt.“

    Stimme dir zwar zu, dass es Braunschweig schwer haben wird die POs zu erreichen, aber die Begründung, naja…

    BS hatte letztes Jahr die meisten Assists der Liga und sechs Spieler durchschnittlich in double figures. Das Teamplay hab ich da jetzt nicht unbedingt als Problem ausgemacht.

    PS: Watch out for Tony Skinn, wahrscheinlich der athletischste Guard ever in BS! Unglaublicher Flummi!

    • Mag offensiv teilweise so gewesen sein, wenn z.B. klug auf Cain abgelegt wurde. Aber Assists sagen noch nix über blindes Gezocke einiger Guards aus. Keine Ahnung, ob das besser geworden ist. Doch vor allem Teamdefense schien mir eine Unbekannte, so wie Goree teils kopfschüttelnd seine Mitspieler zu dirigieren versuchte.

  7. Interessant, Interessant…
    Aber echt, es fehlte was in der Offesason. Überall BBL im web 2.0. Allerdings fehlte das Medium Nummer 1. Letztes Jahr gabs gefühlt mehr Informationen von hier als dieses Jahr aus dem gesamten web…

    Allerdings war dies doch eine gar nicht so uninteressante Offseason. Hab keine Zahlen zu Hand (deshalb blogg ich ja auch nicht sondern ihr) aber ich hab den Eindruck, dass es dieses Jahr viele Wechsel innerhalb der BBL gab. Angefangen bei ALBA wo man fast jeden Namen kennt, Lou Campbell, John Bowler oder auch ein Jerry Green der wieder BBL-Luft schnuppert.

    Für mich, der diesen Sommer auch viel Zeit hatte den Wechseln und Gerüchten, zu folgen ist die Liga ziemlich bekannt. Teams wie Bamberg, Bonn, Artland, LuBu kann ich beispielsweise runterbeten. Und ich hab unglaublich Bock auf BBL, da hat der erste Spieltag in der Halle nur noch befeuernder gewirkt. Auch wenns kein Grantenspiel war und nicht nervenschonend.

    Und nochmal ganz provozierend Richtung Hauptstadt: Warum darf ALBA eigentlich schon wieder um die Euroleague zittern? Frankfurt war letzte Saison doch deutlich erfolgreicher und darf nur 2 Klassen tiefer ran (vermutlich)…
    Und was passiert bei ALBA eigentlich, wenn es wieder maximal BBL-Halbfinale und 90% Klatschen in der EuroLeague gibt. Und für mehr sehe ich ALBA 2010/11 nicht bereit…

    • Die gesuchten Zahlen stehen in dem im obigen Artikel verlinkten Text der neuen Beko-BBL-Kolumne. Unser Anspruch war nie, die gesammelte Newsecke zu sein. Das können und wollen wir nicht leisten. Wir schreiben über das, was uns bewegt und diesen Sommer war’s eben bei osb die Türkeireise (die die Leser recht kalt ließ) und bei mir sehr wenig Basketball (und wenn dann WNBA).

      Übrigens fütterte osb ja im Web 2.0 via Facebook.

      Warum ALBA die Wildcard bekommen hat? Aus ähnlichen Gründen wie im Vorjahr. Jordi mag ALBA. ALBA hatte nach dem EuroCup-Vize öffentlich einen Startplatz versprochen bekommen. Was Frankfurt (im Gegensatz zu ALBA) grad europäisch abliefert, lesen wir ja heute… Raus dem dem EuroCup, rein in die Challenge!

    • gruebler, das da oben von Zugvogel war ein 1. Klasse Deluxe-Kompliment mit Lorbeerkranz und Papstweihen inkl.

      Ich glaube, da hast du falsch interpretiert………

      Eens ruff mit Mappe war dit.

    • OSB hat mich verstanden ;-)
      Dass es bei euch dieses Jahr nicht so viel zu schreiben gab, hab ich mitbekommen. Und bedauer das auch.
      Deshalb sollte es noch ein kleiner Ansporn sein auch in Berlin die BBL gut zu finden ;-)
      Und ihr habt es ja auch geschafft bei mir WNBA-Interesse zu wecken.

      Zu ALBA: Hmm, stimmt EuroCup-Vize da war was… Allerdings find ichs etwas unverdient wenn man so „arrogant“ sich auf Europa konzentriert, dass man dann in der BBL kein Erfolg hat ;-)

    • Sorry. Ich bin momentan einfach in dem „Wo ist der Haken“-Modus… Der @zugvogel wird das ja auch noch kennenlernen. :-P

    • Okay gruebler ;-)
      Ich verzeihs dir, wenns diesen Monat noch nen tollen Blog gibt. ;-)

  8. Naja, die blind zockenden Guards sind ja nun weg (falls es sie denn gab). Hamilton sucht immer erst den Mitspieler, Greer ist absolut pass-first (Eindruck aus der Vorbereitung) – umso erfreulicher seine 14 Punkte am Sonntag – und der kleine Tony hat auch ein Auge für den freien Mann, wie seine vier Assists nach zwei Tagen in Braunschweig belegen.
    Sehe da wirklich keine Egozocker im Team, im Gegenteil.

    Die Teamdefense hat zumindest gegen Bayreuth gut funktioniert. Dass Goree kopfschüttelnd Mitspieler dirigiert – geschenkt. Das machen echte Leader so! :)

    Ich glaube du hast noch zu sehr die Halbfinalserie gegen Bamberg im Hinterkopf. Da hat allgemein nicht viel funktioniert bei BS – weil Bamberg einfach ’ne Klasse besser war.

  9. Pingback: Das ist die Selbstwahrnehmung der Beko BBL « gruebelei.de – Ansichten eines Basketballfans

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