Wir werden alles in Frage stellen

„Wir werden alles in Frage stellen, nur [Luka Pavicevic] nicht“

Das sagte Marco Baldi im Interview nach dem Spiel. Die Deutsche Bank Skyliners Frankfurt schlagen ALBA Berlin im vierten Spiel und ziehen mit 3:1 ins Halbfinale der Beko BBL ein. Ich gratuliere den Frankfurt Skyliners zu einer starken Vorstellung und dem konsequenten Weiterkommen.

Die über die Serie bessere Mannschaft hat gewonnen. Vor allem aber hat die Mannschaft gewonnen, die mehr Herz, Kampfgeist, Willen und Spielfreude gezeigt hat. Die Mannschaft von ALBA Berlin hatte dem wenig entgegenzusetzen. Hamann und Zwiener packten die Leidenschaft aus, doch allein können sie kein Spiel gewinnen.

Derrick Allen zeigte, dass er doch Playoffs spielen kann. Der Hauptrunden-MVP Jenkins war mit einem kurzen Aufblitzen im dritten Spiel ein Totalausfall. Auch Blagota Sekulic vermochte sich nicht gegen den jüngeren Labovic und die Frankfurter Teamdefense durchsetzen. Adam Chubb war vielleicht noch einer, der etwas aufgewacht ist.

Gordon Herbert hatte seine Mannschaft auf Mallorca perfekt eingestellt auf die Berliner Systeme. Das war großes Kino einer unter Didin noch wild spielenden Mannschaft. Pick and Roll war abgemeldet und die Berliner Stars und Sternchen gerieten in Schockstarre. Ab dem dritten Spiel war auch Immanuel McElroy abgemeldet und ohne Esprit. Dragan Dojcin ist ein guter Rollenspieler, doch der Eiergott ist kein Go-to-Guy. War er nie und wenn er es sein muss, dann läuft was schief. All das ist ein Verdienst von Gordon Herbert. Hier ist den Skyliners zu gratulieren und ihnen auf dem weiteren Weg in den Playoffs viel Erfolg zu wünschen. Es ist schöner, strukturierter Basketball und es sind leidenschaftlich kämpfende Spieler mit viel Herz und Verstand. Sie haben das gezeigt, was die Berliner Spieler hätten zeigen müssen.

Und nun sagt der Manager, dass alles in Frage gestellt werden kann, nur nicht Luka Pavicevic. Stefan Koch sagt gerade auf sport1, dass ALBA seine Geschicke eng mit Luka Pavicevic verknüpft hat und er nun von Außen und Innen beäugt werden wird. Ja, das ist richtig. Gerade erzählte mir auf ein befreundeter Fan, dass er das Konzept Pavicevic als gescheitert ansieht.

Nein, ich glaube dies nicht. Ich bin bekennender Pavicevic Fan. Ja, Systeme sind gefährlich, wenn sie zu Starrsinn führen und keine Abweichung zulassen. Ich denke aber, dass auch bei Luka die Spieler genug Optionen haben, das Spiel in die Hand zu nehmen, die Systeme nur Sicherheit geben. Ich bin der Ansicht, dass Lukas Systeme aus europäisch mittelmäßigen Spielern starke Mannschaften machen, dass die Erfolge in Europa nicht leichthin von der Hand zu weisen sind. Es ist richtig, dass das Viertelfinalaus ein sehr harter Schlag ist, ein Desaster. Natürlich muss der Coach hieraus lernen, doch so wie ich Luka Pavicevic bislang erlebt habe, wird kaum einer mehr mit dem Ergebnis hadern als er und hieraus Konsequenzen für die Zukunft ziehen.

Aber wenn ich die Spiele Revue passieren lasse, dann war es für mich die individuelle Einstellung der Spieler, der fehlende Spirit vieler, der ALBA das Genick gebrochen hat. Letztlich sind es Spieler, die Spiele und Serien gewinnen oder verlieren.

Ich gehe nun in die Offseason, lege das Fanshirt beiseite und konzentriere mich auf wichtige Prüfungen, die anstehen… natürlich tut das Viertelfinalaus weh. Ich werde auch mit ein wenig Abstand sicherlich viel in Frage stellen. Aber nicht jetzt. Jetzt gratuliere ich der besseren Mannschaft, den Frankfurtern zum Halbfinaleinzug und kann mit dem Bekenntnis zum Coach gut leben.

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21 Gedanken zu „Wir werden alles in Frage stellen

    • Danke. Irgendwie juckt es auch, nächste Woche einfach in den ICE zu steigen… aber der Schreibtisch ruft.

  1. Irgendwie finde ich Baldis Festhalten, so er es denn durchzieht, bewunderswert – ich hätte auch gerne weiter einen Björn Harmsen in Jena ;)

  2. Kann gar nicht verstehen, warum du Fan des Systems Pavicevic bist. Eine Meistershaft, die wohl erst durch die Pleite von Köln möglich wurde, zwei Playoff-Jahre mit für Alba-Verhältnissen desaströsen Ergebnissen, da ist es doch natürlich, wenn auch der Trainer hinterfragt wird.
    Wenn du schreibst, dass die individuelle Einstellung der Spieler gefehlt hätte und kein Teamspirit zu erkennen gewesen wäre, dann ist mein erster Gedanke, dass dafür der Trainer verantwortlich ist. Und wenn die Situation so ist, dass die Mannschaft nicht voll mitzieht, uninsperierten Basektball spielt, jegliche Leidenschaft bzw. Aufbäumen fehlt (bis auf wenige deutsche Ausnahmen), ist es doch völlig grotesk, den Trainer als persona non grata hinzustellen. Das ist zwar die Linie von Baldi, aber ob die sich in allen Gremien bei Alba durchsetzt, muss noch abgewartet werden.

    • »Persona non grata« wird Pavicevic genau nicht sein, wenn ich Baldi recht verstanden habe.
      Ob es aber sinnvoll ist, ihn für sakrosankt, also unantastbar zu erklären, mag dahinstehen.

      Ich war in den letzten Jahren insgesamt angetan vom Systembasketball, den Pavicevic etabliert hat. Von seine psychologischen Fähigkeiten als Trainer, die ein wesentliches Element seines Berufes sind (oder sein sollten), bin ich weniger überzeugt denn je.

      Symptomatisch fand ich die Szene mit Zwiener: er steht aussichtsreich an der Dreierlinie frei, man merkt, daß er gerne schießen will (und er hat ja gerade einen Dreier verwandelt) — doch er zögert, paßt weiter an einen schlechter postierten, aber höherrangigen Spieler, von dem er den Ball dann 2 Sekunden vor Ablauf der Schußuhr zurückerhält, so daß er, nunmehr mit einer gegnerischen Hand im Gesicht, schießen muß und verfehlt.

      Das halte ich nicht für einen Fehler Zwieners, das ist die Folge des unbedingten Festhaltens an einer starren Hackordnung der etablierten Rotation.

      Rödl hatte einmal den Mut (kurz, nachdem er Trainer geworden war), die Starter komplett auf die Bank zu beordern, weil sie nachlässig und lustlos gespielt haben, und die eingewechselten Bankspieler machten ihre Sache nicht schlecht. Diese Lektion hat gewirkt.

      Bei Pavicevic können sich etablierte Spieler lustlose und schlechte Auftritte in Serie leisten und doch sicher sein, daß sie immer bevorzugt werden.

      Das ist ein gravierender Fehler des Systems Pavicevic wie auch das Ausblenden anderer psychologischer Faktoren. Einen Energizer wie Hamann, der dem Spiel wesentliche Impulse gab, gleich wieder auf die Bank zu setzen, Zwiener nicht mehr Freiheiten mit mehr Spielzeit zu geben, waren gestern schwere Fehlentscheidungen.

      Wenn man erklärt, daß alles in Frage gestellt wird, gehört schon aus logischen Gründen Pavicevic dazu. Andernfalls ist eine solche Erklärung sinnlos. Das In-Frage-stellen muß nicht zwingend die Entlassung Pavicevics bedeuten, allerdings muß er in der kommenden Saison zeigen, daß er lernfähig auf dem Weg zu einem kompletten Trainer ist.

      q

    • Interessant, genau die 2 Punkte (Zwiener, Hamann) stehen auch auf meinem Schmierzettel……und auch die Nichteinwechslung von Staiger in Spiel 2 und 4 muß man mitaufzählen.

      Besonders in Spiel 2, wenn niemand der Stars in der Lage ist einen Dreier (oder generell von weiter draußen) zu treffen und Alba mit fast 20 hinten liegt, warum nicht wenigstens [b]irgendetwas[/b] ändern und den Staiger bringen?

      Was gabs zu verlieren?

    • Um dem gleich vorzubeugen: wobei es mir hier nicht um die Nationalität von Staiger, Hamann, Zwiener geht sondern einzig und allein um a) wenn es schief läuft üändere irgendwas – wenn es richtig besch… schiefläuft, riskier mal richtig was, schlimmer kanns nicht werden

      und b) ihre Qualitäten auf dem Feld. Hamann hat gestern gefightet. Zwiener richtig derb gewollt und Staiger kann schießen. Gern mal 2 üble Bricks aber auch gern mal 4 hintereinander rein.

  3. Eine Saison geht zu Ende und eine neue fängt wieder an. Wir Fans leiden immer aufs neue mit und sind wochenlang traurig wenn unsere Mannschaft rausfliegt. Den Spielern ist es garnicht so wichtig, die stecken das Geld in die Tasche und fliegen in den Urlaub.

    • Ich moderiere diesen Kommentar mal nicht, denn dieses Guerillamarketing für ein online-Reisebüro ist ja fast schon wieder kreativ ;-) Buchen sie bei dir den Urlaub? Achte darauf, dass es hier und da One-way-Tickets sind

    • Sehr geil! Mußte erst zweimal hinsehen, um den Hintergrund zu erkennen.

      @gruebler:

      Wenn Dein Schreibtisch Dich für einen Abend entlassen würde, wäre ich glatt bei einem Ausflug nach BS dabei. Könnte eine (bzw.) unterhaltsame Zugfahrt sein – ach ja, und mal wieder ein ansehnliches Basketballspiel.

      Ansonsten wünsche ich Dir nochmals viel Erfolg, viel Spaß „drüben“ und hoffe, dass Du meiner Empfehlung gefolgt bist und Dollars gehedgt hast, alter Spekulant! ;-)

      And don´t forget http://www.peterluger.com :-D

  4. Als Mitfahrerfan ist man natürlich noch mehr gebeutelt wie vor dem Bildschirm.

    Unabhängig von der Trainerfrage – die sich mir auch nicht stellt – ist es wohl zu konstatieren, dass es in der BBL nicht gelingen kann, ein Team zu finanzieren oder zusammenzustellen, welches Titel verteidigen und in Europa eine gute Rolle spielt.
    Der Finanzrahmen reicht für die nötige Qualität nirgends aus.

    Wer immer jetzt Meister werden wird, wird ihn in der kommenden Saison nicht verteidigen (können).

    LPs Systembasketball hat in Europa über alle Maßen Erfolge gezeigt. Das bedeutet, dass diese Art nicht per se keinen Erfolg bringen kann. Leider taten sich im Kader Lücken auf, die nicht zu schliessen waren.

    Wie LP in FfM den Fans sagte, die Skyliners waren im Viertelfinale Top fokussiert und Alba hing in den Seilen (<sinngemäß).

    Die Skyliners sind zurecht weiter, als Berliner Fan war es eben nur grausam das eigene Team in einer Schwächephase sehen zu müssen, wo man sie sich auf keinen Fall leisten konnte.

    Sollte LP bleiben wird man sein Heil in personellen Konsequenzen suchen, auch bei noch bestehenden Verträgen. Ohne LP gilt das wohl erst recht.

    Rein persönlich ist mir das Ausscheiden für diese Saison gar nicht soooooo furchtbar unrecht, wenn man als Fan so etwas überhaupt denken darf.

  5. Es macht keinen Sinn, alles auf den „Systembasketball“ zu schieben. Alle Teams haben Systeme/Spielzüge, es kommt aber drauf an, dass die Spieler in das System passen, dass sie gut und motiviert spielen, dass sie treffen, in der Defense kämpfen, rebounden etc. Und natürlich auch, dass sie die Freiheit haben, in den richtigen Momenten aus den Spielzügen auszusteigen und den freien Schuss nehmen, wenn er sich bietet.
    Meines Erachtens nach hat Alba eher ein Problem mit seinem Personal als mit den Systemen. Eigentlich gab es seit Obradovic keinen WIRKLICH überzeugenden Pointguard mehr – und das ist jetzt 13 (!) Jahre her. Ein Pointguard muss Bälle verteilen, das Spiel verstehen, wenig Fehler machen, selber korbgefährlich sein – und vor allem sein Team besser machen. Hmmm. So einen haben wir lange nicht gehabt bei ALBA. Wright hat seine guten Momente, aber er kann diesen Job nicht ausfüllen. Aber auch kein anderer und (erst recht nicht!) Hamann. Bei aller Liebe und Respekt für seinen Kampfeswillen: Er macht einfach zu viele Fehler und trifft die falschen Entscheidungen. Passt, wenn er ziehen sollte, zieht, wenn er passen sollte, etc. KEIN Pointguard, eher ein 2er mit super Defense und wenig offensiver Bandbreite. Ein Rollenspieler. Ein wichtiger Typ für die Mannschaft, aber eben ein Rollenspieler.
    So, und dann: Der 4er. Einen echten Powerforward, der den Namen verdient hat, hatten wir auch lange nicht. Dojcin ist sympathisch und hat seine Qualitäten – z.B. seinen Zeitlupen3er -, aber ein echter Wühler in der Zone, der Skills und überragende Physis vereint (und das sollte ein 4er) ist er auf keinen Fall. Golemac? Oh Bitte. Zwiener: Auch nicht.
    Es ist ein ziemlich kurzsichtiger Reflex, hier automatisch nach den Deutschen im Team zu rufen, die haben sich in den (wenigen, aber doch vorhandenen) Spielminuten der letzten Jahre auch nicht gerade mit Ruhm bekleckert…

    Man stelle sich mal vor: Dieses Team mit Obradovic auf der Eins und Wendell Alexis als 4er. Wow. Also, was lernt uns das? ALBA hat eher ein Scoutingproblem als ein Trainerproblem. Zumindest sehe ich das so – lasse mich natürlich gerne eines besseren belehren…

    • Dem kann ich nur zustimmen. Die Verpflichtungen der letzten Jahre waren leider immer wieder „Griffe ins Klo“. Cummard, Kenan und Golemac sind nur einige davon.
      Am Besten man spart sich die Viertelmillion pro Jahr von Hamann in der nächsten Saison und kauft sich dafür drei, vier andere Spieler. Einer wird schon dabei sein, der die gleiche Leistung bringt. Vielleicht findet sich ja auch nen Deutscher, damit auch ja die Quote erfüllt wird.

  6. Die Aussage von Baldi zum Thema Pavicevic war für mich der wirkliche Tiefpunkt des Abends. Wer sein Team 2 Jahre in Folge in solch einem Zustand in die Playoffs schickt, sollte keine Zukunft bei Alba haben.
    Es gilt doch in jeder Sportart zum Saisonhöhepunkt seine besten Leistungen abzurufen, bzw. ein Team dahingehend vorzubereiten.
    Ich hätte auch gern wieder einen Coach mit positiver Ausstrahlung, mir hat Pavicevic mit seinem Auftreten oft genug den Spass am Spiel genommen, evtl. ja auch auf Dauer dem ein oder anderen Spieler…

    • Genau und dann auch noch diese unglaublich schlechten Auftritte international. Also zwei Jahre hintereinander ohne einen Titel im europäischen Basketball. Das ist echt eine Schande.

      Was will man denn mit einem Platz unter den Top16 Mannschaften in der Euroleague. Dieses Jahr sogar nur noch Vize-Eurocup-Sieger.

      Dieser Trainer gehört zu recht sofort entlassen. Und dann schaut der immer so böse und agressiv. Solche Trainer kann man einfach nicht mögen. Eine ganz schlechte Aura für das ganze Team.

    • Also, ob böse und aggressiv schauen eine schlechte Aura gibt wegen der man entlassen werden sollte: Ich weiß ja nicht.
      Dann wäre Svetislav Pesic auch rausgeschmissen worden. Und der nette Henrik Dettmann noch Bundestrainer, weil der so ein Lieber ist.

  7. Vom Coaching her war es eine Lektion, die Gordon Herbert unserem Luka erteilt hat. Die Offense, mit unserem „Systembasketball“ (System?? Das einzige System, das wir spielen, ist Pick&Roll), wurde total aus dem Spiel genommen. Hat sich jemand mal die Mühe gemacht und unseren Punkteschnitt in dieser Serie ausgerechnet? Und auch unsere Verteidigung wurde von Frankfurt spielend leicht beherrscht. Warum? Weil es IMMER das Gleiche ist! Ich bin seit 15 Jahren Dauerkartenbesitzer bei ALBA und finde erschreckend, wie einfach diese Defense auseinander zu nehmen ist. Sicher, im Eins-gegen-Eins funktioniert sie, aber sobald schnell gespielt wird / penetriert wird, herrscht PURES Chaos! Keine Zuordnung, keine Übersicht. ALBA schafft es Jahr für Jahr Spieler ohne großen BBall-IQ zu verpflichten. Nach drei Jahren Pavicevic bin ich soweit zu sagen, dass die Erfolge schlichtweg auf eine schlechte Spielvorbereitung des Gegners zu schieben sind. Die Spiele, die auch international gewonnen wurden, wurden meist nur durch Einzelaktionen oder eine funktionierende Mann-Verteidigung gewonnen. Das hat in meinen Augen aber nichts mit „modernen“ Basketball zu tun. Ich kann mich in drei Jahren LP nicht an eine EINZIGE Zonenverteidigung erinnern. Nicht eine Fullcourt Press. Mit anderen Worten: keine Abwechslung. Keine Überraschung. Valencia hat es im EC-Finale schon vorgemacht. Wie man gegen uns spielt und wie man Offense spielt. Die Spiele haben auch gezeigt, was Julius nicht ist: ein MVP. Er hat sicher den besten (und schönsten) Wurf der Liga. Aber er ist kein Leader und hat eigentlich nur seinen Jumper. Warum man nach der (national) schlechten letzten Saison weiter auf dasselbe Aufbau-Duo zählt, der wohl wichtigsten Position im Basketball, kann ich einfach nicht begreifen. Ich mag Steffen, aber wie es hier schon geschrieben wurde, fehlen ihm einfach zu viele Eigenschaften für einen exzellenten Point Guard. In Kombi mit Rashard ist für mich das größte Problem, das sich beide einfach zu ähnlich sind: kein Wurf, kein FREIWURF, beide ziehen zum Korb. Ein „System“, das auf Pick&Roll baut, mag funktionieren, wenn ich einen PG habe, der seinen kreierten Wurf auch hochprozentig abschliessen kann. Den haben wir aber nicht.
    Das Luka seine Auswechselbank vernachlässigt, merkwürdige Auszeiten nimmt und die deutschen Spieler nicht fördert (was zum Teufel haben die eigentlich dem Philipp versprochen?!?!) möchte ich jetzt mal außen vor lassen.
    Für mich steht langsam fest, dass einen totalen Umbruch braucht. Mannschaft und Coach. Wenn Luka doch bleibt, dann kommt es schon sehr stark auf die neue Mannschaft an – oder es wird im kommenden Jahr dann zum ersten Mal nach 15 Jahren keine Dauerkarte für mich geben.

    • Hmh, Wright hat eine FW-Quote von 70% (70/100) , das ist nun kein Wert für die Harlem Globetrotters, aber *keinen* Freiwurf trifft es nun nicht.
      Bei Hamann sind es rund 2/3 der Fws, die er trifft. (45/71).

      Und ausgerechnet Valencias Qualitäten (Platz 4 der ACB-Hauptrunde) mit Albas Möglichkeiten zu vergleichen, ist aus meiner Sicht sehr weit auseinander.

    • Es ist Immer das Gleiche unter LP.Von System nicht viel zu sehen.Baldi hält an ihn
      fest.Wie soll eine Manschaft eine Spieldisziplin haben,wenn der Trainer selbst viele
      technische Fouls produziert und sogar der Halle verwiesen wurde.Seine besondere
      kleine Rotation hat die Spieler verheizt.
      Sollte LP bleiben ist nach 12Jahren Dauerkarte das Ende erreicht.

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