Manche Dinge sind wertvoll – Dirks Ringparabel

Manche Dinge sind wertvoll. Wertvoll, weil sie so schwer zu erreichen sind, wertvoll, weil man über Stock und Stein muss, um ans Ziel zu kommen, weil man viel investieren muss um vielleicht, nur ganz vielleicht, am Ende etwas besonderes zu bekommen. Nicht nur Dirk Nowitzki hat bekanntermaßen eine 13jährige Berg-und Talfahrt hinter sich, um endlich an den begehrten Championshipring der NBA zu kommen, auch als Fan hatte man es letzte Nacht wahrlich nicht leicht. Fanqualen parallel zu Spielerqualen und eine Basketballnation fieberte mit, mit ihrem „Helden“ – so wie beinahe jedes Jahr, aber so dicht wie dieses mal war man noch nie dran.

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Gastbeitrag: The ‘Melo-Drama is finally over, or is it?

Knicks Cheerleaders

NY City Dancers. (c) the_junes via flickr

Anlässlich des Carmelo Anthony-Deals freuen wir uns über einen Gastbeitrag unseres Lesers  sc-fitZel:

Normalerweise widmen sich die Autoren auf gruebelei.de dem europäischen und vor allem dem deutschen Basketball. Es erfordert also schon ein mehr oder weniger bedeutendes Ereignis, dass hier im Blog der Blick über den Atlantik auf die NBA wandert. Gerade einmal vierzehn Beiträge, die sich im weitesten Sinne mit der stärksten Basketball-Liga der Welt befassen, habe ich gezählt. Warum sollte also ausgerechnet ein Trade, also ein Spielertausch, Grund dafür sich, dass ich mich hier erstmals als Gastblogger betätige? Ich bin Fan der New York Knicks. Weiterlesen

Allen Iverson spielt in Europa – Allen, please don´t make us question the answer!

Letzten Samstag, später nachmittag, also kurz nach dem Frühstück, in einem wunderschönen Café in Gießen. Mein Handy klingelt – es ist die Nachdenkzentrale aus Berlin. Ein distinguiert-freundlicher Herr bittet um „Iverson – mal durchlesen“ und „ggf. Input“. Ich sage leichtsinnigerweise zu.

Zu Hause dann erwartet mich ein nüchterner, sachlicher, faktisch-korrekter Artikel. Ich lese, hebe an zu tippen……und starre die nächsten 90 Minuten meinen Schatten auf dem Monitor an. Gut, und was also sagt euch das?
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A night under the Garden’s roof.

Man sollte – auch wenn man sehr spät dran ist – bei einem WNBA Spiel der New York Liberty nicht einfach Karten von Typen kaufen, die einen in der Schlange ansprechen, um noch während des ersten Viertels in die Halle zu kommen. Auch wenn man in ähnlicher Situation mal riesiges Glück hatte. Kassen sind verdammt langsam und New Yorker tendentiell eher unpünktlich. O.k. finanziell kein großer Verlust. 10 Dollar, dafür bekomme ich in der Mittagspause grad so was zu essen. Aber Gelandet bin ich in Section 424 des Madison Square Gardens. Ja, heute in den WNBA Playoffs, im entscheidenden Spiel drei der East Conference Semis war sogar der Oberring geöffnet.

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The Day Diana Taurasi Didn’t Score

Liebe Oldschoolballerin,

du hattest mir ja nahe gelegt, unbedingt Diana Taurasi live zu sehen mit den Worten:

Hmmm, du musst nicht hin, du darfst, und sehen, wie der beste Spieler der Welt spielt :-) und sie ihre Busenfreundin wiedertrifft.

GesternSamstag war es soweit: gruebler im Madison Square Garden, New York Liberty vs. Phoenix Mercury. WNBA, mein zweiter Besuch. Es kam dann doch ganz anders als nach dem Videostudium und den Ankündigungen von osb erwartet. Wer die Taurasi nicht kennt, hier ein Video. Das ist wirklich ganz großartig.

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Festivalzeit

Wer in den letzten Tagen die gruebelei auf Facebook verfolgt hat, hat die diversen Hinweise gesehen, die mir die oldschoolballerin geschickt hat. Hier in New York ist heute abend um 6pm kick off des World Basketball Festivals. Seit Wochen hängen coole Plakate und es gibt in allen 5 Stadtteile große Events (designe deinen eigenen Schuh, Trainingsanzug usw).

Doch heute Abend geht in NYC richtig die Post ab. Man nehme die Radio City Music Hall, stelle ein kleines Feld auf die Bühne, das Team USA unter Coach K. und ein paar Rapper und voilà : DAS ist special. Nur dummerweise ist das ganze „by invitation only“ und nein, ich hab mich nicht um Tickets gekümmert. Weiterlesen

Ein Sonntagnachmittag im Garden

Irgendwie bin ich aus den Diskussionen im deutschen Basketball grad raus. Umme Ecke schreibt TS seinen Sommerblog über Pools und Scouting in Vegas, hier aus NYC könnte ich zwar auch spannende Reiseberichte liefern, doch eben wenig über Basketball. Drei Wochen bin ich nun hier und gestern gab es dann doch endlich die erste Begegnung mit dem orangenen Leder. Ein Sonntagnachmittag im auf typische Kühlschranktemperatur runtergeregelten Madison Square Garden. Gruebler schaut Damenbasketball. WNBA, NY Liberty vs. Indiana Fever, eine ärgerliche 81:84 Overtimeniederlage der New Yorkerinnen gegen die Landeier aus dem Bible Belt.

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Von Hüten, Trikots, Shirts und anderen Devotionalien

Wie vorgestern bereits am Rande erwähnt, bin ich gegenwärtig in den Staaten, in New York. Das bleibt auch so, bis zum Ende der BBL-Offseason. Einige baten mich, doch auch über meine Erlebnisse auf dieser Seite des Atlantiks zu schreiben. Jedenfalls dann, wenn sich ein Basketballbezug ergibt, werde ich das tun. Doch gegenwärtig ist Offseason, die Summerleagues sind nicht hier in New York und mal eben nach Vegas oder Orlando fliegen, das ist nicht drin, da ich für Ausbildungszwecke hier bin und ich glaub nicht das Basketballweiterbildung darunter fällt. Ein wenig gab es jedoch gestern, als ich den NBA Store besuchte.

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Tibor Pleiss – wanted by the NBA?

Tibor Pleiß - Draftsensation?

Tibor Pleiß - Draftsensation?

[Mit Updates nach der Draft]  Alle sind irgendwie total kirre. Der Twitter nervt den ganzen Tag, Meldungen zwitschern quasi minütlich, nein, sekündlich rein. Die Blogger bloggen, dass die Tasten qualmen, mehr oder minder erwachsene Männer reden in Geheimsprache, traden, dealen, evaluaten, berechnen Chancen mit kompliziertesten Formeln, teilen ein in Tiers, flüstern Namen und versetzen ihre Häuser beim Wetten. Die Insiderszene erreicht fieberhaft-komatöse Zustände.

Fußball-WM? Nein, weit gefehlt. Irgendwie gar kein Sport und irgendwie doch. Heute Nacht ist NBA-Draft! Das ist wie Jackpot in Las Vegas, Sommerschlußverkauf, Lottospielen und Pokern in einem. Und mitten drin, relativ gelassen, ein junger Deutscher – Tibor Pleiss. Weiterlesen