Gastbeitrag: Göttingen vs ALBA oder „wir helfen Berlin, um selbst zu gewinnen“!

[Ein Gastbeitrag von 9alive] Nun gut, der Gruebler probiert den Ernst des Lebens, die Oldschoolballerin befindet sich ob des OhioState-Desasters weiterhin in einer Art Schockstarre und Guwacevic hat sich ins Ausland abgesetzt. Es bleibt keiner um ein paar einleitende Worte zum Göttingen Spiel am kommenden Mittwoch in der Grübelei zu platzieren. Wir (und für die hier lesende Journaille, das ist die BG Göttingen, der erfolgsreichste deutsche Vertreter in Europa dieses Jahr, der amtierende Eurochallenge-Champion,

die Cinderella-Boys  aus Südniedersachen haben jüngst, pünktlich zum Wetterwechsel, unser europäisches Abenteuer in BenettonCity beendet was nichts anderes bedeutet, als dass ich (=Fan mit love 4 the game) ein paar Minuten Zeit habe, einleitende Worte zum eines jeden Beko-Basketball-Bundesligisten reizvollsten Heimspiel des Jahres zu formulieren.

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Ein guter Tag für die Blogger – Teil 1: ALBA hat ne Starting Five

Unsere Teams, ALBA Berlin und die Gießen 46ers, haben gestern gewonnen. Wir könnten feiern, wären da nicht ein paar Dinge, die die Laune trübten. Dennoch wollen wir heute einmal positiv sein und zunächst das Gute hervorheben, bevor wir die Finger in die jeweiligen Wunden legen. Gruebler beginnt, mit dem Spiel ALBA vs. Bayreuth, das die Berliner Pleitenserie vorläufig beendet hat und Gießen etwas Luft verschaffte.

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Der vierte Pointguard oder ein neuer Flügel für die flügellahmen Albatrosse?

Liest man die Presse über ALBA-Berlin kommt neben viel Hohn und Spott (hier im RBB) auch die Frage nach möglichen Spielerwechseln. Pointguard und/oder Flügel für Außen sind die Positionen, die von Demirel in der BILD genannt werden. Substanz haben die Gerüchte um den Flügel eher weniger, aber ein Pointguard-Name hält sich hartnäckig. Ein junger Shooter, der den Ball bringen kann und aus College und Europa unterschiedliche Stile kennt. Auf die Frage nach seinem Lieblingsplatz in Europa sagt er:

I really like Berlin.

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ALBA Offseason-Analyse – Teil 2: Die Pointguards

Es schreibt Ron-Revolution (mehr Einleitung gab es gestern):

Für mich gibt es im System von Luka Pavicevic zwei Schlüsselpositionen: den Power Forward und den Pointguard. Über den Power Forward ist schon viel gesprochen worden (und folgt an dieser Stelle später mehr). Der Pointguard ist meines Erachtens in der allgemeinen ALBA-Debatte etwas unterschätzt. Er eröffnet jedes System, bei Pavicevic ist es entscheidend, wie er das Pick and Roll einleitet. Funkioniert das nicht, muss er durchsetzungsstark zum Korb Ziehen und einen klugen Paß nach draußen spielen können. Funktioniert das Pick and Roll, ohne, dass der Center selbst abschließen kann, ist er eine der späteren Exitoptionen von draußen. So oder so: ein Luka-Einser muss fast alles können, dirigieren, eröffnen, passen, abschließen. Dazu natürlich gut verteidigen. Das ist, mit Verlaub, eine ziemlich hohe Messlatte. Weiterlesen

Der dritte deutsche Europapokaltitel ist lila

Aufrichtige Glückwünsche gehen heute nach Göttingen. Die Basketballer der Universitätsstadt, über die ich wahrlich nicht immer wohlwollend schreibe, haben dieses Wochenende mit einer sehr überzeugenden Vorstellung die FIBA EuroChallenge gewonnen. Es ist der dritte Titel eines deutschen Clubs in einem europäischen Vereinswettbewerb nach ALBA Berlin (Korac Cup 1995) und dem MBC (FIBA Europe Cup 2004).

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Titel, Thesen und Talente

Nach dem Pokalwochenende und vor den EuroCup-Finals ist die Woche der Liga-Awards. Gestern gab es Best Offensive Player (Jenkins) und Best Defensive Player (McElroy), heute Pleiss als Rookie of the Year und Rochestie als Newcomer of the Year. Morgen wird dann der MVP dran sein. Ich habe grad wenig Zeit zum Bloggen, daher gesammelt zu den Themen dieser Woche ein paar mehr oder weniger fein geschliffene Gedanken.

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