Gastbeitrag: ALBA reloaded – eine Analyse der neuen Mannschaft 2011

Wie schon im letzten Jahr, konnten wir zum Blick auf den Kader von ALBA Berlin einen Gastautor gewinnen. Ron-Revolution, auf schoenen-dunk eine Quelle mutmaßlicher Hintergründe, analysiert für uns das Steineumdrehen 2011, die Stärken und Schwächen des Teams und den Abschied der beiden Franchiseplayer:  Weiterlesen

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Wechselspiele bei den großen Vier

Ein Blick auf die Kader der Meisterschaftsaspiranten 2012. Die Zeit, in der auf schoenen-dunk nur Bamberger und Berliner ihren Kader auf Meisterschaftspotential hin überprüften, ist vorbei. Seit 2009 tummeln sich die Huntestädter Donnervögel in diesem illustren Kreis und in dieser Offseason ist der FC Bayern hinzugestoßen. Weiterlesen

Der Spirit von Freakcity

Gestern haben die Brose Baskets Bamberg das vollbracht, was seit Ende der Serienmeisterschaften ALBA Berlins im Jahr 2003 kein Team in der Beko BBL mehr geschafft hat: Die Wiederholung des Meistertitels, den Repeat, zudem einen Repeat des Doubles. Wir gratulieren herzlich und erklären, warum wir dies gut finden. Weiterlesen

Gastbeitrag nach Spiel 2 der Finalserie Bamberg – Berlin: Ausgleich in der Serie und Diskussionen um Pfiffe

sc-fiTzel schreibt:

Auch wenn ich nur gelegentlicher Gast in der O2-„Meckerecke“ bin, weiß ich doch, dass Julius Jenkins – immerhin zweimaliger MVP und Bester Offensivspieler der Beko-BBL – dort und wohl nicht nur dort als „Crunchtime-Pussy“ verschrien ist. Eben ein Spieler, der gut und viel punktet, aber in den entscheidenden Momenten, im letzten Viertel, wenn das Spiel auf Messers Schneide steht, gerne mal abtaucht und sich aus der Verantwortung stiehlt. Weiterlesen

Beat BA oder Albakiller reloaded?

Bamberg eins, Berlin null. Das ist das Fazit des ersten Finalspiels. Ein verlorenes Spiel in einer Serie best of five. No harm done, könnte man meinen. Coach Katzurin schob es auf mangelnde Vorbereitung, doch lassen sich die Defizite wirklich so einfach abstellen? Berlin kassiert eine am Ende klare Niederlage in der Frankenhölle, weil sie nach 28 Minuten einbrechen. Es war nicht das hochklassige Spiel, dass viele erwarteten und erhofften.

Nein, nicht alles war schlecht. ALBA hat fast drei Viertel lang die Bamberger nicht wegziehen lassen, irgendwann Mitte des dritten Viertels war man gar knapp in Führung. Doch bis Mittwoch muss sich einiges ändern, will man gegen die Mannschaft, die heute eine 90 Punkte-Duftmarke setzte eine echte Chance zum Ausgleich haben.

Denn schaut man auf den Statistikbogen, wird deutlich wie viel effizienter Bamberg spielte. Da können wir uns über 43 Punkte der Berliner Innenspieler freuen und ein Double-Double von Bryce Taylor (12 Rebounds, vermutlich das Seasonhigh eines ALBA-Spielers), aber Bamberg gewinnt das Eff-Duell mit 108:67. Mehr Steals, bessere Quoten von der Linie und den 6,75, viel mehr Assists. Der Unterschied zwischen Berlin und Bamberg ist augenscheinlich, dass in Rot eine Mannschaft aufläuft, die 40 Minuten zusammenspielt und den Killerinstinkt hat, zuzuschlagen, wenn der Gegner in der Wachsamkeit nachlässt. Berlin hingegen spielt zwar bis zum letzten Alley-Hoop gerne spektakulär (das ist das, was wir Popcornbasketball für den gemeinen Sportkonsumenten nennen), aber leider mit erschreckender Inkonstanz.

Der Sündenbock ist gefunden. Die Stimmung machte Buschmann als Kommentator. Katzurin, der böse Sergeant an der Seitenlinie, der seine Spieler durch Auswechslungen nach jedem Fehler bestraft. Viele Hobby-Kommentatoren lästern zwar gerne über Buschi, nehmen ein solches Thema dann aber doch dankbar auf. Allein Neechen stemmt sich auf schoenen-dunk gegen eine solche Position:

„Diese Diskussion um Demotivation und Selbstvertrauen finde ich nervig. Das sind alles Berufsbasketballer. Dass die sich über eine Auswechslung aufzuregen finde ich zum Aufregen.“

Das sind wahre Worte. Aber irgendwie bekomme ich dabei den Eindruck, es alles schon einmal gehört und gelesen zu haben. Unter Pavicevic monierte man die mangelnde Wechselei und dass die Mannschaft „zu fest“ wurde, Flexibilität vermissen ließ. Nun haben wir maximale Flexibilität und es es auch nicht schön. Spieler hadern, meckern und spielen oft ersichtlich nicht zusammen, sondern werfen Bälle ins Nichts.

Ja, auch ein Jacobsen hat das Meckern in-game zur Kunstform erhoben, doch im Gegensatz zu unserem Franchiseplayer Jenkins (3 Punkte, 5 Fouls) scort er, zieht Fouls (gerne gegen den zu langsamen Staiger) und macht seine Mannschaft besser. Auch der zweite Berliner Franchiseplayer McElroy war gestern abgemeldet, offensiv kein Faktor und defensiv allenfalls anwesend. Wenn Berlin in ein Loch fällt, brauchen sie einen Spieler, der Verantwortung übernimmt, der sie aus dem Loch, in das sie sich eingegraben haben, rauszieht. Der Coach kann dies nicht immer. Im ersten Viertel gelang es noch, Sicherheit durch eine andere Aufstellung in der Verteidigung zu erarbeiten. Gegen Frankfurt war dies in der Crunchtime Sven Schultze mit seinen 3ern. Übrigens hat Sven nicht nur alle Jubeljahre so ein Spiel. Im Saisonverlauf trifft er knapp unter 40 % von downtown.  Doch gestern gab es dort niemanden. Bei allem individuellen Talent der Albatrosse vermisse ich Franchiseplayer. Popcornbasketball braucht wohl diese Anleihe vom Rollenvorbild NBA.

Insofern ist es desillusionierend. Denn anders als gegen Frankfurt kann man nicht darauf hoffen, dass der Trainer eine Antwort gegen einen Einzelspieler wie Wood findet, sondern gegen die Bamberger braucht es eine geschlossene, stabile Mannschaftsleistung über 40 Minuten. Eine Mannschaft aber, die hat Coach Katzurin in den nunmehr rund 6 Monaten, die er da ist, nicht geformt. Klar, wir sind im Finale, aber zu offensichtlich ist es, dass die Chance auf einen Sieg von der Tagesform abhängt, 5 Spiele gegen Oldenburg, 5 Spiele gegen Frankfurt, in beiden Serien viel Licht und Schatten. Glück, das hat aber das Spiel gestern gezeigt, reicht gegen Bamberg nicht. In der besten in dieser Saison gezeigten Heimleistung, reichte es für Berlin nicht für einen Sieg gegen die Brösels. Gestern waren die Albatrosse weit davon entfernt.

Wird es Mittwoch anders? Viel Zeit zum Trainieren ist nicht. Und ich habe so meine Zweifel, dass wir über Nacht noch ein Team sehen werden. Wir sehen auch viele gute Entwicklungen, Heiko und Yassin sind hier die meistdiskutierten Spieler, aber das sind Fragen für die Offseason. Damit diese nicht schon am Pfingstsonntag beginnt, muss man sich jetzt zusammenraufen und auf  ein gemeinsames Ziel besinnen: Beat BA.

Rauschen zum Wochenende #66

9alive hatte es ja schon verraten. Auch für Blogger beginnt irgendwann der Ernst des Lebens und die Zeit für’s tägliche SD-Studium fällt zugunsten professionellen Aktenstudiums weg. Trotzdem der Versuch, mal zu schauen, ob ich noch genug Futter für ein kleines Rauschen zusammenbekomme. Die Themen sind gewohnt: Bauermann, Nowitzki, ALBA Berlin und Gießen.

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Sahne auf dem Kuchen – ALBA vs. Brose

[Ein Gemeinschaftsgegruebel über eine Woche ALBA, beginnend im schönen Hessischen]. [osb startet] Männer können unerbittlich sein. Letzten Sonntag in Mittelhessen: völlig groggy von beruflicher Auslandstour und nächtlichen NCAA-MarchMadness-Eskapaden und noch dazu bei allerschönstem Freiplatzwetter, befiehlt mir die Stimme meines Bloggerherrn (auch bekannt als „her masters voice“) mich aus dem Kuschelbett direkt in die Dunkelheit der Ballsporthalle Frankfurt zu begeben. Gehe nicht über Schnarch. Ziehe keine 4000 Euro ein. Ggggrrrmmml. Na gut, was tut man nicht alles. Weiterlesen

Montagsrauschen #62 – ALBA, Gießen und Eurobasket 2011

Ein schneller Rundumblick über das, was am Wochenende aus unserer Sicht wichtig war und diese Woche wichtig wird: Bei ALBA gibt es eine neue Storyline, Gießen kann doch noch gewinnen und auf die deutsche Nationalmannschaft wartet diesen Sommer bei der Europameisterschaft ein schweres Los.

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Unqualifiziert

Gestern zur Halbzeit war ALBA Berlin in der Euroleague. Doch in den folgenden siebzehn Minuten rissen sie mit dem Arsch ein, was sie zuvor in den letzten Wochen über fünfeinhalb Spiele aufgebaut hatten. Die Freude am Spiel, mit der ich in die Saison gestartet bin, blieb mir im Halse stecken. Ich ärgere mich. Weiterlesen

Neue Freude am Spiel

 

Alba Berlin gegen Paderborn Baskets - 18

Image by th-dolby via Flickr

 

Sonntag geht für mich die Fansaison los. Mein erstes Heimspiel in der o2 world. Es ist ein Entscheidungsspiel, ALBA gegen Spirou. Riesenvögel gegen Comicfiguren. Der Gegner ist mir weitgehend unbekannt, aber dafür gibt es Christophes Gastbeitrag. Zeit für mich, mal kurz ein paar Worte über ALBA Berlin 2010/2011 zu verlieren.

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