Welcome, Gordi! Thanks for all the fish, Muli!

Wir sind überrascht. Offenbar sind viele ALBA-Fans überrascht. Das überrascht uns. Seit heute ist Gordon Herbert neuer Trainer bei ALBA Berlin. Keine Überraschung. Seit dem Ausscheiden im Playoff-Viertelfinale 2010 – man verlor als Tabellenzweiter realtiv widerstandslos gegen den Hauptrundensiebten Frankfurt (und Coach H.) mit 3 zu 1 – sinnierten wir intern über Gordon Herbert, seinen Anteil am Ausscheiden Berlins und einen eventuell anstehenden Trainerwechsel ebendort. Weiterlesen

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Showdown auf dem Weg ins Finale 2011 – Part 2

copyright by Randgruppenreisen

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Cool. Ich mach einfach copy und paste, ersetze alle Bambergs durch Frankfurt und alle Artlands durch Berlin und schon ist er fertig der Teil 2. Guter Plan – klappt leider nicht ganz. Die Himmelfahrtsprotagonisten mögen einfach nicht in meine hübsche Schablone passen. Aber der Anfang passt auf jeden Fall noch: Showdown. Do or die. Win or go home. Alles oder Nichts. Best of one.  So, wie morgen Abend in Frankfurts Ballsporthalle (bald Terminal 4). Die ultimative Entscheidung zwischen den NochDeutscheBank Skyliners und ALBA Berlin (19:30 Uhr, live auf Sport1) im 5. Spiel des Halbfinales steht an. Wie auf dem Freiplatz eben, der Sieger bleibt drauf, der Verlierer muss aus dem Käfig und von draußen zusehen. Weiterlesen

Hinten kackt die Ente – Playoffs in der BBL

#2 Frankfurt – #7 Göttingen: Aber Hallo! Sicher die Paarung, zu der ich am meisten sagen könnte und von der ich in der 1. Runde (Viertelfinals) live auch das meiste sehen werde. Da ich aber weder über 9 Leben verfüge, noch nachts zwischen 2 und 6 meine Telefonnummer in den Äther hauche, muss ich mir hier wohl jeden Kommentar zu dieser Playoffserie verkneifen. Hessenderby der anderen Art, hach. Ich bin mir aber sicher, dass der Göttinger Kollege das Ganze weiter so leidenschaftlich kommentieren wird, wie hier in seiner Vorschau. Außerdem muss ich gestehen, dass ich schon deshalb nichts unbefangen zu der Serie sagen kann, da ich unverzeihlicherweise in meinem Garten gestern per Rasenmäher eine komplette Veilchenansiedlung niedergemetzelt habe. Nummer 5 9 lebt aber noch und das tun auch die Göttinger in ihrer unnachahmlichen, konstant unkonstanten Art. Ex-Guard-Terror gegen den Guard-MVP, der alle terrorisiert. Ein unangenehmer Gegner für Frankfurt mit ähnlicher Spielanlage, ähnlichen Stärken und Schwächen – so wie in meinem Garten geht die Serie nicht aus. Enge Kiste, könnte sogar über 5 gehen, die echten Hessen werden aber die Nase gegen die Möchtegernhessen vorn haben. Tipp: 3-1 oder 3-2 Frankfurt.

#1 Bamberg – #8 Bremerhaven: Die beiden kleinen Bs. Diametrale Gegensätze nicht nur auf der Landkarte. Bremerhaven mit nem 3 Meter langen Mannschaftsmeldebogen und mehr TippEx drauf, als bei ner Blondine auf dem Bildschirm. Bamberg, die Konsistenz in Person, die gut geölte Basketballmaschine, die mit ihrer neuen Fanhymne gleichzeitig die Ursache dafür sind, dass ich fast nichts mehr zu Papier gekriegt hätte, bevor die Playoffs starten. Eigentlich wollte ich gestern schon einen ausführlichen Playoffvorbericht schreiben, machte aber den Anfängerfehler bei der Nummer 1 der Hauptrunde beginnen zu wollen. Ehre wem Ehre gebührt undsoweiter. Doch die ganzen rrrrollenden Rrrrrrsss im BrrroseTV – namentlich im neuen Fansong (in der Saisonrückschau ab 0:55 oder später so ab ca. 5:15, ich kann es aber nicht genau sagen, denn es wäre zu gefährrrlich, sich das noch einmal anzuhörrren), schickten mich in ein 24stündiges Frrrreak Cidä-Delirium – auch bekannt als Frrrrrangggnn-Narkose. Etwas verkatert gebe ich daher zu Protokoll, dass ich den Nordlichtern aus Bremerhaven nur geringe Chancen in der Serie einräume. Ein Spiel holen ist für die Eisbären immer drin, aber über 5? No way, José. Ganz ohne Knutwitze tippe ich auf Sweep-City in 3. Da ist gottseidank dann auch kein Rrrrrr drin ;-)

#4 Artland – #5 Braunschweig: Für mich die spannendste Paarung des Viertelfinales. Leider stehen mir mit meinen mickrigen Presse Credentials die Überexperten, wie Cheerleader und Maskottchen, nicht für kompetente Vorhersagen zur Verfügung. Dann muß es eben so gehen: beides in sich ausgeglichene Kader, Artland mit dem Heimvorteil und dem vielleicht etwas homogeneren und tieferen Team. Braunschweig mit viel Athletik. Es ist auch ein Duell der deutschen Trainer, Stefan Koch gegen Seb Machowski. Solides, wirklich gutes angenehmes BBL-Coaching ohne viel Heulen und Zetern an der Seitenlinie. Keines der beiden Teams mit einem absoluten Überspieler, aber viele, die jederzeit ein coming out haben und ein einzelnes Spiel entscheiden können. Viele kleine und größere Verletzungen auf beiden Seiten, in der Hauptrunde aber nur kleinere Ausreißer nach oben und unten. Rebounds werden ganz, ganz wichtig sein und das Duell entscheiden – vorne wie hinten. Die Dragons werden auch mal ne Zone auspacken, die Braunschweiger mehr reine Manndeckung spielen. Viel wird von der Tagesform und den Dreierquoten abhängen. Tipp: 3-2, aber fragt nicht für wen. Falls ihr doch fragt: Artland.

#3 Berlin – #6 Oldenburg: Hitchcocks „Die Vögel“ reloaded. Wäre Pavicevic noch Berliner Headcoach, gäbe es ein ähnliches defensives Schnabelwetzen, Hacken und Picken, wie weiland in dem epischen 8-Freiwürfe-hintereinander-Spiel. Von den knallharten Defensivstrategen im Anzug ist jetzt nur noch Krunic übrig, Berlin hat mit Katzurin die Zügel deutlich lockerer gelassen in der Verteidigung. Ein Umstand, den schon einige Gegner ausnutzten – auch Oldenburg wird das versuchen. Berlin ist kein Team mehr, das die Gegner stoppt, Berlin ist (plötzlich und unerwartet) das Team, das versucht einen Punkt mehr zu scoren als der Gegner. Die Serie wird wohl von der Mannschaft gewonnen, die offensiv besser drauf ist. Ein Duell, das daher auch auf der Pointguardposition entschieden werden wird. Im Oldenburger System trägt Lou Campbell weniger und anders die Verantwortung, als noch letztes Jahr in Bremerhaven, etwas, was seinem Spiel nicht wirklich gut tut. Berlin hat sich dagegen den göttingesten aller PGs eingefangen: Taylor Rochestie. Der passt perfekt zum Stil Katzurins, ist aber eminent viel wichtiger für das Berliner System, als Lou Campbell es in Oldenburg ist. Wer Rochestie bremst, steckt also auch einen gewaltigen Ast in die Berliner Speichen. Kann Oldenburg das? Wie so vieles werden sie auch das beweisen müssen. Überhaupt ist sicher Oldenburg eine kleine Enttäuschung in der bisherigen Saison. Mit dem Kader hätte man besser aussehen sollen und müssen. Das Gute an den Playoffs ist jedoch, dass man in der Postseason tatsächlich eine unbefriedigende Hauptrunde vergessen machen kann. Gleiches gilt, in etwas anderer Form, ebenso für Berlin. Äußerst unalbanisch, äußerst turbulent ging es zu in der Hauptstadt der Steinewender. Bis jetzt. Jetzt gehts um die Currywurst und der neue Coach muss sich beweisen, hat aber durch den neuen Center Raduljica einen echten Stein am Brett. Tipp: 3-1 für die Berliner Vögel.

Was sind eure Tipps für die Playoffs und wieso, weshalb und warum?

Sahne auf dem Kuchen – ALBA vs. Brose

[Ein Gemeinschaftsgegruebel über eine Woche ALBA, beginnend im schönen Hessischen]. [osb startet] Männer können unerbittlich sein. Letzten Sonntag in Mittelhessen: völlig groggy von beruflicher Auslandstour und nächtlichen NCAA-MarchMadness-Eskapaden und noch dazu bei allerschönstem Freiplatzwetter, befiehlt mir die Stimme meines Bloggerherrn (auch bekannt als „her masters voice“) mich aus dem Kuschelbett direkt in die Dunkelheit der Ballsporthalle Frankfurt zu begeben. Gehe nicht über Schnarch. Ziehe keine 4000 Euro ein. Ggggrrrmmml. Na gut, was tut man nicht alles. Weiterlesen

Glückwunsch, Bamberg!

Ehre, wem Ehre gebührt! Daher eine schnelle 5-Minutenblogterrine anläßlich des Titelgewinns:

Deutscher Meister 2010 - Brose Baskets Bamberg!

Deutscher Meister 2010 - Brose Baskets Bamberg!

Zu allererst Glückwünsche ins Frankenland zum Titel des Deutschen Basketballmeisters 2010!

Eine packende Serie mit einem noch packenderen Entscheidungsspiel 5 liegen hinter uns und der verdiente Sieger heißt Brose Baskets Bamberg. Das begehrte Double – Pokal und Meisterschaft – ist perfekt.

Nur einen winzigen Atemzug danach muß man Frankfurt gratulieren, die ein toller, ebenbürtiger Gegner waren, fast unmögliches probiert haben  und „gemainsam“ mit Bamberg das ablieferten, was die Liga verspricht: „Atemlose Spannung“ indeed.

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Finalyse #3

Das Ärgerliche an dem „blutrünstigen“ Bild-Artikel nach Spiel 2 der Finalserie war ja nicht nur die völlig andere Darstellung einer Szene – und in der Folge – eines ganzen Spiels, sondern auch, dass tatsächlich die komplette Stimmung im Titelkampf der BBL kippte. Eine Bambergnahe Zeitung sah sich unverzüglich genötigt im gleichen Duktus zu antworten, postwendend gabs neues Feuer aus Frankfurts 4 Buchstaben zurück. Die Fanmeinungen auf SD polarisierten plötzlich zusehends und man konnte eigentlich nur froh sein, dass am Sonntag mittag gegen 15 Uhr endlich wieder das Hauptthema der Sport war.

Was man doch mit ein wenig geschickter Garnierung von Originalzitaten so alles anstellen kann. Die öffentlich-unbedarfte (Kantinen)Meinung hat zwar sonst keinen Schimmer, wußte aber auf einmal bestens über Schiedsrichterprobleme und Ellbogennutzung im deutschen Basketball Bescheid. Nicht, dass es überhaupt noch groß interessiert hätte. Weiterlesen

Finalyse #2

Spiel 2 ist gelaufen und man könnte meinen man steht, wo man stand bevor die Finalserie losging. 1 – 1 und jetzt alles wieder zurück auf Los. Die Serie also nur noch ein „best of three“ und nix passiert? Mitnichten.  Ein „Gemetzel“ war es, „Basketball brutal“ war es und die „Skyliners wurden verprügelt“. Aha. Da kann man mal sehen. Niemand von meinen Arbeitskollegen war mit beim Spiel, keiner hatte Lust oder Zeit. Den fraglichen Bildzeitungsartikel haben sie dann aber alle gelesen oder zumindest drüber gehört und Freitag mittag in der Kantine herrschte reger Diskussionsbedarf. Any press is good press? Weiterlesen

Ich bin dann mal weg…

…sollte das blog vorgestern noch heißen und von der beschwerlichen Saisonreise und Sinnsuche mittelhessischer Basketballliebhaber auf dem Pilgerpfad Jakobsweg, der hier in Gießen Altenfelsweg heißt und zur Osthalle führt, berichten.

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