Mit Links zum Euroleague Final Four

Ich werde mich hüten, selbst inhaltlich zum Final Four Stellung zu beziehen. Da gibt es deutlich qualifiziertere Stimmen im der Blogosphere. Ich geh nur hin und werde aus den hinteren Plätzen im Oberring das Spiel genießen. Stattdessen gibt es hier eine kleine Linksammlung zur Vorbereitung des Berlin-Besuchs oder den zwei Abenden vor dem Fernseher mit Eurosport bzw. beim Public Viewing im yaam. Weiterlesen

There is only one way to be satisfied…

…and that is to be satisfied. Das ist ein typisch nüchternes Luka-Zitat. Und heute bin ich „satisfied“, weil Luka Pavicevic den Vertrag als Trainer bei ALBA bis 2011/2012 verlängert hat.

Respekt! Trotz Krise und Erfolg setzt sich die  langfristige Personalplanung bei ALBA fort. Fünf Jahre Luka. Das ist in diesem schnellebigen Markt schon eine Duftmarke. Und vielleicht ein kleiner Albtraum für Predrag Kovacevic und einige seiner Kollegen. Denn bei allem gegenseitigen Respekt: Wohl kein anderer BBL-Coach ist in der jüngeren Vergangenheit häufiger aus der Halle geflogen und bekommt ansatzloser ein T.

Luka wird von den Fans wahlweise sowohl als Segen wie auch als Fluch für ALBA diskutiert. Zur Feier der Vertragsverlängerung bringe ich meine liebsten Luka-Quotes und Anekdoten. Weiterlesen

Rauschen im Blätterwald #1

Unter „Rauschen im Blätterwald“ wird es hier in loser Folge einen Blick in die blog-o-sphere und die digitale Presselandschaft geben. Wie es sich für ein Blog gehört nicht nur mit Links, sondern auch dem einen oder anderen Kommentar zu den Entwicklungen.

Das Euroleague Final Four wirft seine Schatten voraus und die Kollegen von Ballineurope bringen hervorragende Reisetipps für unsere schöne Stadt. Vergesst euren Lonely Planet und vertraut den Bloggern! Nur die besten Burger der Stadt haben sie vergessen. Weiterlesen

Die traurige Geschichte des Schoenen-Dunk-Fanblocks beim Final Four

Dies ist ein Event für Berlin, für die Fans der beteiligten Teams und für die Fans des Basketballs“ Jordi Berthomeu, Euroleague CEO

Auf schoenen-dunk.de sammeln sich ganz viele Fans des Basketballs. Kein Wunder, dass die Bekanntgabe, dass das Final Four der Euroleague in Deutschland, in Berlin, in der neuen o2 world stattfinden würde, viele Träume weckte. Den Traum, einmal dabei zu sein, europäischen Spitzenbasketball live und aus nächster Nähe zu erleben.

Dieser Blogeintrag will eine kleine Geschichte erzählen, eine Geschichte von spontaner Gruppenaktivität, enttäuschten Träumen und von Überraschungen beim Öffnen von Briefumschlägen und den Tücken europäischen Basketballs und der beteiligten Unternehmen. Weiterlesen

Deutschland ist elfter!

Hurra, Deutschland ist Elfter…. von allen europäischen Ligen im Kampf um einen Euroleague-Platz. Elfter im Wettbewerb um acht Plätze. Sechs Plätze hinter Frankreich, unmittelbar hinter Slowenien und vor Polen. Das ist also das europäische Standing der BBL. Großartig. Klar, können wir Wunden lecken und sagen „who cares“, wir sehen ja jeden Woche wunderbar spektakulären College-Ball und die Liga ist spannend wie noch nie. Außerdem läuft es diese Saison doch europäisch gut.

Aber leider reicht diese Momentaufnahme nicht. Es ist eine Ohrfeige für die BBL, dass in der Zukunft nicht einmal sicher ist, dass ein deutsches Team einen Euroleague-Vorrundenplatz hat. Ganz zu schweigen von einer Wildcard oder einem zweiten EL-Platz, von dem wir hier zuweilen träumte.

Was ist schief gelaufen in den letzten Jahren, dass wir nun so abgeschlagen sind? Jedes einzelne Land der Adrialiga liegt vor uns. Frankreich fast uneinholbar…
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Besuchen wir Europa…

Das erste Mal ersthaft über diese Frage nachdenken musste ich, als ich auf Interbasket eine Evaluation der BBL vornahm. Den „Erfolg“ der BBL auf europäischen Parkett bewertete ich nach langem Hin und Her mit einem von zehn Punkten. Ich schrieb sinngemäß: „Ein Korac-Cup Gewinn (ALBA), eine Teilnahme in den EL-Top 16 (Bamberg), ein Ulebcup Achtelfinale (Quakenbrück) und sehr wenige weitere Ausflüge in die Finalrunden. Meist verloren deutsche Clubs international und zeigten schwache oder gar desaströse Leistungen in der Gruppenphase.“

Ich denke nicht, dass es reicht, hier über den Anspruch einzelner deutscher Vertreter in den europäischen Wettbewerben dieser Saison zu diskutieren. Schaut man ein paar Jahre zurück, dann wird eben auch deutlich, dass deutsche Clubs fast traditionell erfolglos sind. Dies ist um so erstaunlicher, als das die deutschen Teams im internationalen Vergleich gar nicht mal so arm oder so unprofessionell sind. Im Gegenteil, gerade wenn man unsere deutschen Euro-Clubs betrachtet, reden wir von einem durchschnittlichen Club-Budget von etwa 4,5 Mio. €. Einer durchschnittlichen Zuschauerzahl in der Liga von über 5000.

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