„Ihr wollt Identifikationsfiguren? Könnt ihr haben!“ So oder ähnlich könnte Baldi den Transfer von Heiko Schaffartzik zurück an die Spree kommentieren. Ein verlorener Sohn des Berliner Basketballprogramms kehrt nun zum Jahresbeginn möglicherweise zurück nach Berlin. Dies bestätigt soeben sein bisheriger Arbeitgeber Turk Telekom Ankara, freilich fehlt noch eine entsprechende Meldung von ALBA Berlin.
ALBA-Pressesprecher Justus Strauven bestätigt nunmehr gegenüber der BILD, dass sie Heiko Schaffartzik wollen. Er sagt:
„Wir möchten ihn gern zu uns holen. Er ist ein sehr interessanter Spieler, der uns in der jetzigen Phase sowohl in der Offensive als auch in der Defensive verstärken könnte.”
Selbstdarstellungsbroschüren wälzen und in redaktionell aufbereitete Karrierebibeln schmökern, das kann ich momentan gut. Die sind oft schön und glänzend, selten ausgefallen kreativ und geben – wenn sie gut sind – dann wider Erwarten doch Anlass zum Nachhaken und Fragen stellen, weil man eine neue Perspektive kennenlernt. Heute hatte ich mal wieder eine im Briefkasten. Diesmal stand aber nicht irgendwas mit Jura auf der Titelseite, sondern ein ballförmiges Fenster zum Basketball zierte das edle schwarze Cover. Marko Pesic‘ Spieleragentur LumaniSports schenkt sich, seinen Spielern und den Basketballbegeisterten pünktlich zu Weihnachten ein luxuriöses Coffee-Table-Magazin irgendwo zwischen „Das sind Wir“ und „Das ist deutscher Basketball“.