Sieben Mannschaften der Liga spielen europäisch. Bamberg und ALBA in der Euroleague, Ulm in der EL-Qualifikation, die Halbfinalisten Würzburg und Artland im Eurocup und die EWE Baskets Oldenburg und Telekom Baskets Bonn in der Eurochallenge. Der Tabellensechste hingegen, der FC Bayern München Basketball, kneift und will sich „auf die Liga konzentrieren“. Warum nehme ich dies als Aufhänger für einen Post, der mit 6+6, der neuen Quotenregel überschrieben ist?
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Haters gonna hate oder wieder eine Wildcard für ALBA Berlin
ALBA Berlin spielt kommende Saison in der Königsklasse. Das ULEB Commercial Assets Board, der Eigner und Veranstalter der Euroleague hat sich entschieden ALBA Berlin die C-Lizenz zu geben. Sie haben es werbewirksam begründet.
Aber haters gonna hate. Wenn man heute in die einschlägigen Foren geschaut hat, kamen die Standard „das ist doch sportlich nicht verdient“, „aber Ulm hätte es mehr verdient“… Natürlich sind Wildcards befremdlich, aber der durchschnittliche Forenbeitrag strotzte heute vor Ignoranz. Ich nehme es zum Anlass auch hier noch einmal zu erklären, warum es Wildcards gibt und warum es einerseits sehr vertretbar ist, dass ALBA sie bekommt und andererseits die Wildcard auch gut für den deutschen Basketball. Weiterlesen
Von Flops und Floppern – Vor dem dritten Viertelfinale
Eines steht fest: Die Schauspielschule Ernst Busch bekommt ein neues Haus. Bei Aspekte im ZDF haben sie gerade eine beeindruckende Vorstellung im Starren gegeben. Einer, der möglicherweise besser an der Schauspielschule aufgehoben wäre als auf dem Parkett, das ist Steffi Hamann. Dieses Highlightvideo ist einfach zu deutlich:
Holston hat hierfür ein disqualifizierendes Foul bekommen und heute dann vom Spielleiter eine Sperre von einem Spiel. Er setzt morgen heute im dritten Finale aus.
Eins, zwei oder drei – Bauermann und die Feldquote
Bauermann hat zeit-online ein Interview gegeben und da ist sie nun wieder, die Quotendebatte. Ex-Bundestrainer Dirk Bauermann holt die Feldquote hervor. Nach seiner alten 4+1-Forderung kommt nun ein medial griffiges 1-2-3 und die Medien und Foren greifen es dankbar auf. Ach, wenn es nur so einfach wäre, wie ein plakativer Abzählreim.
Ich habe viel über die damalige Quotendebatte geschrieben (und noch mehr). Vor ziemlich genau drei Jahren hat die Liga sich zur gegenwärtigen Quotenregelung nach harten Debatten – und auch dank Bauermanns Druck – durchgerungen. Wir haben 2010 zunächst den Schritt auf 5 Deutsche im 12er-Kader gesehen und nun 2012 werden wir den nächsten Schritt (6+6) sehen.
Ich betitelte im Mai 2009 meinen Blogpost „Die Deutschenquote, ein Ende der Debatte?“ bewusst mit einem Fragezeichen. Das damalige Ergebnis, die Quote, wie wir sie heute kennen und wie sie trotz aller Kritik doch in der ersten und zweiten Stufe ganz gut umgesetzt worden ist, ist eben ein Kompromiss. Ein Kompromiss zwischen denen, die deutsche Fähnchen auf den Trikots (und damit eine Feldquote) sehen wollen und denen, die Nationalitäts-Quoten grundsätzlich für Wettbewerbsverzerrung halten. Stellt Bauermann den status quo nun mit gutem Grund in Frage oder sind es (auch) andere Interessen, die dort durchscheinen?
Der Lockruf der brechenden Knochen
Eine Gemeinschaftsarbeit vom Küchentisch bei Grüblers ;-)
Die Playoffs sind da. Im Internet und im Print Anlass für Vorberichterstattungen. Alba muss in der ersten Runde gegen Würzburg ran. Eine Konstellation, in deren Vorgeschichte einige hitzige Auseinandersetzungen liegen. Die Berichterstattung fokussiert dann auch visuell und verbal auf die Rippenfraktur von Albas Taylor, die BBL macht gar mit einem Foto von Boones U gegen Taylor auf. Die Presse stellt mit diesem Verweis auf die Würzburger Spielweise weitere Knochenbrüche oder zumindest ein martialisches Bild in Aussicht (Bild: Playoffstart gegen Prügeltruppe, BZ: Vor dem Scharmützel…) Klingt aufregend. Aber tigern wir regelmäßig in die Halle in der Hoffnung neben Schweiß auch Blut fließen oder wenigstens schmerzverzerrte Gesichter zu sehen und der Entstehung blauer Flecken beizuwohnen? Weiterlesen
Rauschen im Blätterwald #74
Ein schneller Blick auf das, was diese Woche in Basketballdeutschland passierte. Gestern plauderte das Buchungssystem von Eventim aus, dass das Pokal-Top Four 2013 in Berlin stattfinden wird. Offiziell verlautbart wird es wohl erst Ende dieser Woche, doch der Termin kann schon einmal notiert werden:
Wenn es ohne Heimvorteil mit dem Pokal nicht klappt, muss man es eben mal als Ausrichter versuchen.
Aber der Final Countdown dieser Woche ist dann doch das Samstagsspiel der 46ers bei den Feuervögeln. Die Gießener Fans – die jetzt Fanbeauftragte u.a. namens Licher haben – wollen Hagen rocken:
Wenn aber Gießen gewinnt, gibt es ein anderes Problem. Hagen hat wohl gesagt, dass sie kein Geld für eine Wildcard in die Hand nehmen würden. Seit gestern steht fest, dass es auch nur einen sportlichen Aufsteiger geben wird. Die Gloria Giants haben die sportliche Erstligaqualifikation gegen Kirchheim verpasst. Didins Selbstverwirklichungsprojekt vom Rhein ist jedoch einzige Name aus der zweiten Liga, der im Zusammenhang mit einer Wildcard fällt. DerWesten bringt zu den etwas semiprofessionellen Verhältnissen in der Altbierstadt Hintergründe. Was das Einspruchsverfahren betrifft haben die Düsseldorfer aber zumindest einen Vogel. Laut DerWesten vertritt der Sportrechtsexperte und ehemalige Basketballnationalspieler (1 Nationalmannschaftsspiel) Martin Schimke von Bird&Bird die Giants im Streit um die glorreiche Zuspäteinreichung der Lizenzunterlagen. Eigentlich hat sich das ja jetzt erledigt, denn mangels sportlicher Qualifikation ist das reguläre Lizenzierungsverfahren hinfällig… Wenn’s nen Wildcardverfahren geben sollte, wäre es ein neues Spiel. Ich hoffe aber, dass die Liga vernünftig genug ist, die Düsseldorfer Dramatruppe nicht per Wildcard in die Liga zu hieven.
Schließlich etwas Werbung. Die neue BIG ist erschienen, unter anderem mit Bryce Taylors perfektem Dunk (Vorabdruck).
Noch eine Woche Hauptrundenalltag
Es ist April. In ganz Europa wird den FinalFours der europäischen Wettbewerbe entgegengefiebert bzw. längst gefeiert. In Ganz Europa? Nein, in einer frankogermansichen Liga irgendwo im Norden sonnt man sich im Schein des nationalen Wettbewerbes. Europa, das ist für andere. Unser letzter Europapokalsieger ist grad abgestiegen. Wir haben stattdessen hier noch eine Woche Ligaalltag.
Khimki ist vergangene Woche Eurocup-Champion geworden, Valencia zweiter. Lietuvos Rytas hat sich gegen St. Petersburg den Dritten Platz erstritten. Ja, das ist Basketballeuropa. Es ist zwar nur der zweitklassige Wettbewerb, aber wollten wir nicht zweitbeste Liga in Europa werden?
Wer in den letzten Wochen auf den einschlägigen Internetforen rumsurfte, langweilte sich. Olle Threads werden hervorgekramt, substanzlose was-wäre-wenn-Wechsel thematisiert. Die Hauptrunde ist lang, die Luft es raus. Der Drops ist gelutscht. Wir warten auf die Playoffs…oder doch nicht, weil Bamberg eh Meister wird? Weiterlesen
Die Finger sind schwer…
Heute geht es für ALBA gegen die Bayern. Eigentlich ein ideales Spiel, um mal wieder zu bloggen. Was haben wir hier über den FC-Bayern geschrieben. Die o2 world erstmals in diesem Jahr ausverkauft sein, die Liga hat ein halbes Jahr nach Saisonbeginn endlich das Duell, auf das sie mit dem Aufstieg der Roten gehofft haben. Die deutsche Basketballmarke ALBA Berlin gegen die wohl stärkste deutsche Sportmarke FC Bayern München. Der Liga geht es gut und Gießen steht mal wieder vor dem Abstieg. Eigentlich gäbe es viel zu schreiben.
Ich jedoch nehme es zum Anlass zu erklären, warum wir hier gerade nicht bloggen. Es ist nicht so, dass uns die Ideen fehlen. Sie sind da. Es ist lediglich die Zeit. Wir hier stecken bis über beide Ohren in Herausforderungen abseits der privaten Tastatur. Leben, Arbeit und was so dazu gehört. Gegenüber der Berliner Zeitung sagte ich, dass ich nicht wüsste, ob das Blog den Berufseinstieg überlebt. Anfangs ging es noch leidlich gut. Jetzt fällt es zunehmend schwerer. Wenn die ganze Woche über die Finger über die Tastatur fliegen, dann sind die Finger Abends oder am Wochenende schwer…
Bleibt uns auf Twitter und Facebook treu. So verpasst ihr nicht, wenn das Kribbeln wieder losgeht und die ganzen angestauten Gedanken und Ideen ins Blog fließen.
Frau sucht Bauer oder Stell dir vor es ist Derby und keiner geht hin
Hmmm. Das Leben ist ja manchmal schon seltsam, aber Basketball und das, also THE – ihr wisst schon, die Mutter aller und so – Derby auch. Da verschläft man selig und ganz im trendigen Samoastyle den ersten Tag des neuen Jahres, kommt nach draußen und das Auto steht sperrangelweit offen. Also die Fahrertür. Kofferraum und alle andere Türen sind auch unverschlossen. Der Autoschlüssel liegt auf der Motorhaube, als täte er nie was anderes, in friedlicher Eintracht nebeneinander auf dem Fahrersitz liegen die, mein Leben in Kurzform enthaltende, Geldbörse, sowie 2 Handys und die Ersatzhausschlüssel. Ich habe gut geschlafen – bleibt nur die Frage: Was ist in der Nacht davor passiert?
Der geneigte, und mit funkelnagelneuen guten Vorsätzen bezüglich der Liebe hinsichtlich seines Nächsten, ausgestattete Leser wird sich hingegen höflich fragen: „Gut, die Lady is irre, aber was hat das mit `nem Basketballblog zu tun?“ Nun, schauen wir doch gemeinsam etwas genauer hin:
Erstens war ich auf dem Weg in die Osthalle, als meine Sehorgane derart Ungewöhnliches feststellen mussten, das ist schon mal ein guter Grund, finde ich. Dort dann war alles normal, die Spieler trudelten überpünktlich zum Abendtraining ein, wünschten artig ein Frohes Neues Jahr, was auch ich hiermit getan haben möchte – allerdings wie immer nicht artig ;-)
Zweitens tut sich auch in Sachen Derby am morgigen Montagabend (20 Uhr) Ungewöhnliches und Abartiges. Das Derby aller Derbys in der Beko BBL – Gießen gegen Frankfurt – erhitzte früher jahrelang schon Wochen im Vorfeld die jeweiligen Gemüter. Sei es in den Fanforen, auf Schoenen Dunk oder im privaten Kreis – es gab kein anderes Thema, obwohl der Ausgang des Spiels meist vorher feststand. Es wurde beidseitig geätzt, was das Zeug hielt und jede kreative Körperfaser aktiviert, um dem Gegner eins auszuwischen. Legendär und unvergessen die Fanaktion der Gießener, die extra nach Frankfurt fuhren (kostenloses RMV-Semesterticket sei Dank), um sich anschließend im dortigen Fanbus von den Skyliners gebührenfrei nach Gießen fahren zu lassen und bei der Gelegenheit maulwurfmässig eine Spraytapete unter die Frankfurter Fans zu bringen, die diese dann in Gießen auch noch brav ausrollten – samt Deppenapostroph.
46ers gegen Skyliners. Tradition gegen Retorte. Draußenbratwürste bei jedem Wetter und 1l Becher Hopfenkaltschale gegen Popcorn und Nachos aus den Lauwarmhaltevorrichtungen im Umlauf. Archaische Holzsitzbänke gegen leere Plastiksitze. Pöbelvolk gegen Proseccoschlürfer. Basketballherzblut und vermutet mitochondrial vererbter Ledersachverstand gegen vorgebliche Freikartenmentalität und Eventnasen. Seit 12 Jahren (Jaja, so lange ist die unbefleckte Lizenzempfängnis am Main schon her) gibt es eigentlich mehr Explosivmaterial in dem Duell Gießen 46ers gegen Frankfurt Skyliners als in jeder polnischen Lieferung Feuerwerkskörper oder in Muttis hocherhitztem Ölfondue, das Vattern am Heiligen Abend lässig mit `nem Schuß Licher Bier veredelt. Doch dieses Jahr ist irgendwie alles ganz anders.
Zum 26. Mal treffen Gießen und Frankfurt am Montag aufeinander. 24 Ligaspiele und 1 Pokalspiel sind absolviert. 18 Mal hieß der Sieger Frankfurt, nur 7 Mal Gießen. Immerhin, die Pokalweste der Lahnstädter ist noch weiß. 1 Spiel, 1 Sieg – das ist optimal, wird aber aller Voraussicht nach nie wieder passieren, seitdem der neue Cupmodus eingewürgt, pardon eingeführt, wurde. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass die Gießener anzunehmenderweise noch in 100 Jahren davon erzählen werden, dass es den Frankfurtern niemals gelang, sie im Pokal auch nur ein einziges Mal zu schlagen. Truth be told und Ligaausschuss sei Dank.
Zum ersten Mal seit gefühlten Ewigkeiten, müsste dieses Duell eigentlich wieder brisant sein, aber nur 20 Stunden vor dem Hochball ist der Spielthread irgendwo auf Seite 3 in SD verschollen und hat ganze 22 Einträge, im Gießener Fanforum gibt es noch nicht mal einen Thread. Dabei ist dieses Jahr das Spiel für beide Teams (überlebens)wichtig. Beide stehen punktgleich und unten in der Tabelle – endlich mal ein Duell auf Augenhöhe, wobei es den Frankfurtern zu verdanken ist, dass sie sich nach Halbfinale 2011 und Finale 2010 auf das Gießener Dauerniveau knapp über dem Abstiegsstrich der Tabelle herabgelassen haben. Brisant eigentlich auch die Tatsache, dass man sich in nur 18 Tagen bereits zum Rückspiel in der Sporthalle Gießen Süd (von einigen wenigen Unverbesserlichen so hartnäckig wie falsch als Ballsporthalle/Fraportarena bezeichnet) wiedertrifft. Auch abseits des Spielfeldes gibt es massig Turbulenzen und Scherwinde. Die Gießener vermeldeten gerade im November zu höchst ungewöhnlichem Zeitpunkt höchst unschöne Massenabgänge der gesamten Führungsriege. Sportdirektor und Marketingmanager werden bereits morgen nicht mehr da sein, Geschäftsführer Syring geht zum Saisonende. Und auch in Höchst ist es ebenso spannend: Kurzzeitverträge, Tryouts, Verletzte und fanseitige Unzufriedenheit mit dem Tauschtrainer Katzurin, den man aus Berlin erhielt. Fühlt sich wohl in der Bankenmetropole so an, als hätte man mit ALBA am Knallbonbon gezogen und nun nur noch einen bunten Schnipsel Krepppapier in der Hand. Während Ex-Trainer Gordon Herbert mit Frankfurts Ex-MVP Wood und Berlin weiterhin ganz oben steht, suchen die Fraportler noch das Rollfeld, um wenigstens mal ein bißchen aus den Niederungen der Beko BBL abheben zu können. Das letzte Frankfurter Heimspiel am 30.12.2011 gegen die Artland Dragons bot immerhin kurios-sehenswertes – ein rekordverdächtiges 44-49 (Und ja, es wurde eine 2. Halbzeit gespielt) bei dem sage und staune 4 Skylinersspieler 40 Minuten absolvierten und nur ein Starter 11 Minuten an den – im wahrsten Sinne des Wortes – 6th man Marius Nolte abgab.
Interessante Voraussetzungen eigentlich für das Derby, doch keinen juckts. Kein einziges Plakat hängt in der Stadt oder an der Halle, der Vorverkauf läuft schleppender als jeder auf DSF gezogene LKW und die einzige Figur, die noch Leben in die Bude brachte, wurde ungewohnt unsouverän, komplett unnötig und gänzlich humorlos auf SD gekillt. Weniger Fingerspitzengefühl gibts wohl nur nach beidseitiger Armamputation. Was wohl die gummibestiefelte Moderatorin von der Konkurrenz in ihrem herzallerliebsten Blümchenkleid dazu sagen würde? Ich gebe es zu, während auf RTL im Fremdschämformat diverse bundesdeutsche Bauern Frauen suchen, fehlt mir nur eins: der Bauer Hoinz.
Er war es, der im matschbeschuhten Alleingang den jahrelang spinnefeinden Fanlagern die Arachnophobie nahm. Waren die Gi-Ffm-Postings auf SD zuvor niveau- und spassfrei, brachte Hoinz die Gemeinsamkeiten (Für die Aussenstehenden eine Schnellsozialisation hier und hier) zum Vorschein, die schon längst die angeblichen und langgepflegten Unterschiede überlagerten. Und ich denke es ist kein Geheimnis, dass auch die Bambipreisverleihungskommission mit dem traurigen Abgang von Uns-Hoinz schwer zu kämpfen hatte. War der Integrationspreis zuvor ohne Gegenkandidaten für Bauer Hoinz vorgesehen, musste man nun in einer zugegebenermassen kopflosen und von leichter Hysterie geprägten Aktion, einen bedeutungslosen Pseudorapper aus der Versenkung zerren und ihm das verwirrte goldene Huftier in die Hand drücken. Tragisch.
Eigentlich wäre es nur fair, wenn die Mods auf SD sich in ihre Lacoste-Polos, Cordbundfaltenhosen und Burlingtonsocken werfen würden und uns den Hoinz wiederholen würden.
Frau sucht Bauer. Es wäre einfach zu schön, wenn er wieder da wäre. Auch seine Kuh Erna fehlt mir sehr und die seit langem leise in mir nagende Frage, ob seine Frau eigentlich auch Erna heisst oder das Rindvieh diese Stelle in Personalunion bekleidet, wird wohl für ewig unbeantwortet bleiben. Aber das Leben ist nun mal kein Bauernhof. Morgen muss es ohne ihn gehen – vielleicht kommt er ja mit seinem Bulldog-Zweitakter vorbei in der Osthalle. Und vielleicht wachen auch noch alle Fans beider Seiten aus ihrem Winterschlaf auf. Das Herz voller Liebe und den Bauch voll Schokolade ist ja super, aber Leute, jetzt mal ehrlich, es ist Derbyzeit!! Aufwachen! Nix mehr mit alle lieb.
Stichel ich einfach noch ein bißchen, vielleicht hilfts. Die Gießener werden wie immer die Klappe weit aufreissen. Fakt ist aber auch, dass es meistens aus Frankfurt was auf dieselbe gab. Der letzte Gießener Sieg datiert nämlich vom 6.4.2007 (siehe oben: mit Rouven-3er-Buzzerbeater zum 62-60) und war bezeichnenderweise auswärts. Der letzte Heimsieg ist, wie es sich für einen Dino gehört, prähistorisch zu nennen und von anno 2002 n. Chr. Immerhin dieses Jahrtausend. Mal sehen, was es morgen so gibt. Derbyfeuerwerk wie im Video oder geht wirklich keiner hin?
P.S.: Weil wir uns einfach nicht mögen?!?
P.P.S.: FREE HOINZ!!!
2011 in review
Die WordPress.com Statistikelfen fertigten einen Jahresbericht dieses Blogs für das Jahr 2011 an.
Hier ist eine Zusammenfassung:
Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2011 etwa 180.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 8 Jahre brauchen um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.




