Ich will die Enten seh’n!

Gespräch auf der Rolltreppe nach dem Spiel: „Wie haben wir denn eigentlich gewonnen?“ – „Weiß nicht, mit 20 oder so. Ist auch egal, wichtig ist am Samstag“. Das dürfte die Stimmung und das heutige Spiel gut zusammenfassen.

Alba gewinnt vor halb leerem Unterrang deutlich mit fast 20 Punkten gegen Paderborn und liefert damit eine Steilvorlage, damit die Quakenbrücker mit Göttinger Schützenhilfe in die Playoffs einziehen können.

Bei der Paderborner Mannschaftsvorstellung war der Jubel für Nino Garris groß. Fast so groß wie die Pfiffe für Ense. Das hinderte einen zu spät gekommenen Albafan aber nicht, irgendwann in der ersten Hälfte ungläubig zu fragen: „Ist das unser Garris?“

Weiterlesen

Große Jungs im Spielzeugland

The Toy Shop

Erst waren es Gerüchte auf Interbasket, nun hat der Club es bestätigt. Der russisch-litauische Oligarch Vladimir Romanov beteiligt sich mit 75% an Zalgiris Kaunas. Die örtlichen Fußballer hatte er schon vorher.

Noch vor einigen Wochen fragten sich viele, warum denn Zalgiris Kaunas, die diese Saison haarscharf an der Insolvenz vorbeigeschrammt sind, eine A-Lizenz für die Euroleague bekommt. Weiterlesen

Bitte einsteigen! Das Trainerkarussel dreht los.

Die Hauptrunde ist noch nicht einmal fertig gespielt und das Trainerkarussel fängt an sich zu drehen.

© m291

Rick Stafford wurde am Dienstag in Ludwigsburg entlassen. Tyron McCoy übernimmt für das letzte Saisonheimspiel. Montag wurde aus Paderborn vermeldet, dass Doug Spradley nächste Saison nicht weitermacht. Weiterlesen

Rauschen im Blätterwald #3

Montagmorgen nach dem FinalFour. Viel zur Basketball-Bundesliga gibt es gegenwärtig nicht in der Presselandschaft.  Ein wenig über die Dauerbrenner Paderborn, Hagen und Köln. Und einige schöne Texte über europäischen Basketball und Videos vom Wochenende.

Jonathan Givony von draftexpress schreibt über gegenwärtige und ehemalige NBAler beim FinalFour und bohrt nach, wer der Stars denn nächste Saison in den USA spielen will. Und wenn er schon mal in Deutschland ist, gibt es gleich noch einen Text über die Cinderella-Story in Göttingen dazu. Weiterlesen

Der Ball liegt nicht im Feld der Trainer…

…sondern der Manager und Präsidenten,“ sagte Dirk Bauermann am Sonntag auf Deutschlandradio im Sportgespräch. Jan Pommer und Dirk Bauermann diskutierten eine halbe Stunde über die Quote. Es war eine klasse Debatte, bei der neben vielen Platitüden und vielem längst bekannten auch ein paar neue Aspekte aufgegriffen worden.

Der Sporttalk steht auf dradio als mp3 zum Download zur Verfügung. Für diejenigen, denen eine halbe Stunde zu viel ist, fasse ich hier die wesentlichen Aussagen zusammen und beziehe Position.

Weiterlesen

Let the juniors play!

Dritter Tag das Nike International Junior Tournament. Es war ziemlich voll im Velodrom. Übrigens war diese Halle ein ganz hervorragender Austragungsort: Weitläufig genug für zwei Spielfelder, beide komplett mit hinreichend großer Tribüne, Anzeigetafel und genug Platz zum Netzwerken und Quatschen drumherum.  Aber schon vom Aufbau der Felder war ganz klar, dass die Nachwuchsteams im Mittelpunkt stehen.

Morgen im Finale in der o2 world treffen Lietuvos Rytas und FMP Zelesnik aufeinander. Tolle Jugendmannschaften. Große Talente. Es gibt junge Spieler, die gut Basketball spielen können – auch in Deutschland. Und die ProA und ProB gibt ihnen den Platz. Weiterlesen

Was heißt eigentlich „Devotion“ auf griechisch?

Der erste Tag des FinalFour ist vorbei. Großartig war es. Friedlich war es. Sport, wie man ihn sich als Zuschauer nur wünschen kann. Ganz oben unter dem Dach der Sauerstoffwelt war die Luft dünn. Doch die o2 world war heute eine große Bühne. Erst unterstützten tausende Russen links von uns CSKA. Dann klangen aus unzähligen Kehlen der grüngekleideten Fans rechts von uns Gesänge.

Der Basketball war phantastisch. Gut, Details kann man aus der Vogelperspektive wenig sehen. Systeme werden deutlich, aber kaum, wer sie läuft. Weiterlesen

Ganz nah dran…

Tag Eins des Nike International Junior Tournaments. Ich hab’s gestern nur zum ALBA-Spiel geschafft und hatte viel Spaß. Ich kann den Besuch im Velodrom nur jedem Bsketbetball-Fan nahelegen. Natürlich ist es blöd, dass teilweise zwei Spiele parallel stattfinden. 25 Spanier waren lauter als 200 Albafans. Irgendwas machen wir falsch…

Und unsere Jungs haben sich gegen FMP Zelesnik Beograd ganz tapfer geschlagen. Letztlich war das 61:62 aus Sicht von ALBA eine unglückliche Niederlage. Und es war vor allem der Überlegenheit von Dejan Musli geschuldet. Verdammt, seine Haferflocken hat der Kerl immer brav aufgegessen. Weiterlesen