Ganz nah dran…

Tag Eins des Nike International Junior Tournaments. Ich hab’s gestern nur zum ALBA-Spiel geschafft und hatte viel Spaß. Ich kann den Besuch im Velodrom nur jedem Bsketbetball-Fan nahelegen. Natürlich ist es blöd, dass teilweise zwei Spiele parallel stattfinden. 25 Spanier waren lauter als 200 Albafans. Irgendwas machen wir falsch…

Und unsere Jungs haben sich gegen FMP Zelesnik Beograd ganz tapfer geschlagen. Letztlich war das 61:62 aus Sicht von ALBA eine unglückliche Niederlage. Und es war vor allem der Überlegenheit von Dejan Musli geschuldet. Verdammt, seine Haferflocken hat der Kerl immer brav aufgegessen. Weiterlesen

Basketball-Fans! Heraus zum NIJT!

Keine Karten fürs Euroleague FinalFour bekommen? Keine Lust auf Multimillionen-Dollar-Basketball und Mannschaften voller Superstars? Keine Lust auf extreme Sicherheitsvorkehrungen? Lieber nah am Spielfeld den Schweiß riechen als ganz weit weg auf der Tribüne? Lust auf mehr als nur vier europäische Topclubs?

Das verlängerte Wochenende ist für ALBA-Fans spielfrei… obwohl, das stimmt nicht ganz: Den ALBA-Nachwuchs kann man gleich mindestens drei Mal live und wohl kostenlos  erleben. Auf geht’s zum Nike International Junior Tournament im Velodrom vom 30. April bis zum 2. Mai.

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There is only one way to be satisfied…

…and that is to be satisfied. Das ist ein typisch nüchternes Luka-Zitat. Und heute bin ich „satisfied“, weil Luka Pavicevic den Vertrag als Trainer bei ALBA bis 2011/2012 verlängert hat.

Respekt! Trotz Krise und Erfolg setzt sich die  langfristige Personalplanung bei ALBA fort. Fünf Jahre Luka. Das ist in diesem schnellebigen Markt schon eine Duftmarke. Und vielleicht ein kleiner Albtraum für Predrag Kovacevic und einige seiner Kollegen. Denn bei allem gegenseitigen Respekt: Wohl kein anderer BBL-Coach ist in der jüngeren Vergangenheit häufiger aus der Halle geflogen und bekommt ansatzloser ein T.

Luka wird von den Fans wahlweise sowohl als Segen wie auch als Fluch für ALBA diskutiert. Zur Feier der Vertragsverlängerung bringe ich meine liebsten Luka-Quotes und Anekdoten. Weiterlesen

Schöne Tradition, threepeat und Beruhigungs-T

Nein, ich mag heute nicht im Detail über ALBAs Spiel in Frankfurt schreiben. In unserer schnelllebigen Zeit und dieser so unglaublich wechselfreudigen Liga schreibe ich ein wenig über Tradition und Klischee.

Das Hauptklischee der BBL ist, dass die BBL eine Wundertüte und so spannend wie nie ist. Das stimmt, Frankfurt gewinnt traditionell sein Heimspiel gegen ALBA und der Kampf um Platz 1 ist offen. Frankfurt hat seine hervorrange Defense wieder ausgepackt. Triangle-and-Two, Evtimovs clevere Ausbrüche aus dem defensiven System, schnelle Systemwechsel. Damit haben die Skyliners ALBA den Zahn gezogen. Weiterlesen

Rauschen im Blätterwald #1

Unter „Rauschen im Blätterwald“ wird es hier in loser Folge einen Blick in die blog-o-sphere und die digitale Presselandschaft geben. Wie es sich für ein Blog gehört nicht nur mit Links, sondern auch dem einen oder anderen Kommentar zu den Entwicklungen.

Das Euroleague Final Four wirft seine Schatten voraus und die Kollegen von Ballineurope bringen hervorragende Reisetipps für unsere schöne Stadt. Vergesst euren Lonely Planet und vertraut den Bloggern! Nur die besten Burger der Stadt haben sie vergessen. Weiterlesen

Nach der Sportschau…

…kann der gemeine Fernsehzuschauer heute Abend auf Eurosport schalten und Basketball sehen. Dank Murat Didin und dem türkischen Tourismusministerium gibt es in Deutschland wieder Bundesliga im Free-TV. Der vorletzte Spieltag der BBL-Hauptrunde läuft. Playoffs oder Offseason im Kopf? Nix da, noch gilt’s auf dem Parkett. Die Playoff-Ränge sind noch lange nicht fix. Das Klischee der spannenden Liga stimmt.

Tübingen gegen den Tabellenführer Oldenburg gibt’s heute live bei Eurosport. Vielleicht nicht der beste Opener für’s Free-TV. Für Tübingen geht es um nichts mehr, nur den Heimabschied von den Fans in die Sommerpause. Es war schon jetzt eine solide Saison, nur seit dem blauen Lizenzbrief und der auflösenden Bedingung scheint die Übergangssaison – so nannte es Wintermantel – doch nicht ganz so rosig zu sein. Toitoitoi, dass da alles ganz schnell ins trockene kommt. Bei den Donnervögeln geht’s wohl neben einem Pflichtsieg vor allem um die Frage: Spielt Gardner mal wieder ein ganzes Spiel? Sind alle fit für die Playoffs und das Finish gegen ALBA in zwei Wochen?

Brose konnte gestern schon gegen Bonn gewinnen. Als Wahlberliner sieht man die wiedererstarkten Brösels Weiterlesen

Deutschland ist elfter!

Hurra, Deutschland ist Elfter…. von allen europäischen Ligen im Kampf um einen Euroleague-Platz. Elfter im Wettbewerb um acht Plätze. Sechs Plätze hinter Frankreich, unmittelbar hinter Slowenien und vor Polen. Das ist also das europäische Standing der BBL. Großartig. Klar, können wir Wunden lecken und sagen „who cares“, wir sehen ja jeden Woche wunderbar spektakulären College-Ball und die Liga ist spannend wie noch nie. Außerdem läuft es diese Saison doch europäisch gut.

Aber leider reicht diese Momentaufnahme nicht. Es ist eine Ohrfeige für die BBL, dass in der Zukunft nicht einmal sicher ist, dass ein deutsches Team einen Euroleague-Vorrundenplatz hat. Ganz zu schweigen von einer Wildcard oder einem zweiten EL-Platz, von dem wir hier zuweilen träumte.

Was ist schief gelaufen in den letzten Jahren, dass wir nun so abgeschlagen sind? Jedes einzelne Land der Adrialiga liegt vor uns. Frankreich fast uneinholbar…
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Besuchen wir Europa…

Das erste Mal ersthaft über diese Frage nachdenken musste ich, als ich auf Interbasket eine Evaluation der BBL vornahm. Den „Erfolg“ der BBL auf europäischen Parkett bewertete ich nach langem Hin und Her mit einem von zehn Punkten. Ich schrieb sinngemäß: „Ein Korac-Cup Gewinn (ALBA), eine Teilnahme in den EL-Top 16 (Bamberg), ein Ulebcup Achtelfinale (Quakenbrück) und sehr wenige weitere Ausflüge in die Finalrunden. Meist verloren deutsche Clubs international und zeigten schwache oder gar desaströse Leistungen in der Gruppenphase.“

Ich denke nicht, dass es reicht, hier über den Anspruch einzelner deutscher Vertreter in den europäischen Wettbewerben dieser Saison zu diskutieren. Schaut man ein paar Jahre zurück, dann wird eben auch deutlich, dass deutsche Clubs fast traditionell erfolglos sind. Dies ist um so erstaunlicher, als das die deutschen Teams im internationalen Vergleich gar nicht mal so arm oder so unprofessionell sind. Im Gegenteil, gerade wenn man unsere deutschen Euro-Clubs betrachtet, reden wir von einem durchschnittlichen Club-Budget von etwa 4,5 Mio. €. Einer durchschnittlichen Zuschauerzahl in der Liga von über 5000.

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